Autofahren Änderungen

Aral präsentiert die Tankstelle der Zukunft

In dem „Mobility Hub“ gibt es nicht nur Diesel und Super, sondern auch eine Schnelladesäule sowie Bike- und Carsharing. Und noch mehr.

Bei einem wachsenden Anteil von Elektroautos stellt sich die Frage, wie die Tankstelle der Zukunft aussieht. Braucht man sie dann überhaupt noch, wenn irgendwann einmal genügend Ladesäulen aufgestellt sind? Die Tankstellenbetreiber Aral präsentiert in Berlin nun, wie diese Tankstelle aussehen könnte.

So hat man zwischen Alexanderplatz und Ostbahnhof nun einen „Mobility Hub“ eröffnet, der als Testfeld für die Tankstelle der Zukunft dienen soll. Neben dem traditionellen Kraftstoffangebot gibt es dort einen Akku-Wechselautomaten für E-Bikes und E-Roller sowie eine Schnellladesäule für E-Autos. Diese wird nicht direkt aus dem Stromnetz betrieben, sondern von einer Pufferbatterie gespeist. Künftig soll sie mit von der Tankstelle selbst erzeugtem Strom geladen werden. Darüber hinaus fungiert die Station als Standort für Car-, Bike- und Roller-Sharing-Dienste, darunter Cambio, Tier und Nextbike. S-Bahn-, Bus- und U-Bahn-Haltestellern befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Gemeinsames Konzept mit dem DLR

Bereits 2019 hatte Aral gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein Konzept für die Tankstelle der Zukunft vorgestellt, um auf die wachsende Bedeutung von E-Autos und neuen Mobilitätsdiensten zu reagieren. Tankstellen sollen demnach künftig eine weitreichendere Rolle als nur die des Energiemaklers einnehmen. Sie müssten sich stattdessen zu Knoten- und Anlaufpunkte für diverse Mobilitätsformen wandeln. Zwar rechnet Aral damit, dass es auch in 20 Jahren weiterhin klassische Zapfsäulen geben wird, allerdings wird sich ihre Zahl zugunsten von Ladesäulen verringern. HM/SP-X

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