Auf deutschen Straßen gab es im vergangenen Jahr mehr Verkehrsopfer als 2024. 62 Todesopfer mehr als 2024.
Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist 2025 gestiegen. Insgesamt kamen 2.832 Personen bei Unfällen ums Leben, 62 mehr als im Vorjahr, wie aus den nun vorgelegten endgültigen Zahlen des Statistischen Bundesamts hervorgeht. Im Schnitt kamen damit täglich acht Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Die Zahl der Verletzten erhöhte sich um 1,7 Prozent auf rund 371.000, darunter waren 49.200 Schwerverletzte.
Insgesamt registrierte die Polizei im vergangenen Jahr rund 2,52 Millionen Unfälle, 0,4 Prozent mehr als 2024. Bei 297.000 Unfällen kamen Menschen zu Schaden, das waren 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Langfristig bleibt die Entwicklung dennoch rückläufig: 1995 waren noch rund 9.500 Menschen im Straßenverkehr getötet und mehr als 500.000 verletzt worden. Auch bei den E-Scootern stiegen die Zahlen.
Anstieg bei Kindern und Älteren
Die meisten Unfälle ereigneten sich innerorts. Dort wurden auch zwei Drittel aller Verletzten registriert. Die meisten Todesopfer gab es hingegen weiterhin auf Landstraßen: 1.580 Menschen kamen dort ums Leben, das entspricht 56 Prozent aller Verkehrstoten. Innerorts starben 960 Menschen, auf Autobahnen 292.

Häufigste Ursache tödlicher Unfälle blieb nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit. Bei entsprechenden Unfällen starben 812 Menschen, 48.700 wurden verletzt. Die Zahl der Alkoholunfälle sank leicht um 1,0 Prozent auf 34.800. Dabei starben 170 Menschen, 17.900 wurden verletzt.
Auffällig ist der Anstieg bei Kindern und Älteren unter den Opfern. 74 Kinder unter 15 Jahren kamen 2025 im Straßenverkehr ums Leben, nach 53 im Vorjahr. Rund 29.200 Kinder wurden verletzt. Bei den Menschen ab 65 Jahren stieg die Zahl der Verkehrstoten um 14 auf 1.115. Sie stellten damit 39 Prozent aller Todesopfer. SP-X/Titeloto: SP-X


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