Hohe Spritpreise verändern die Urlaubsplanung vieler Autofahrer: Der Umstieg auf das E-Auto wird öfter in Betracht gezogen.
Die seit Monaten auf hohem Niveau verharrenden Benzin- und Dieselpreise machen Elektroautos für Urlaubsreisen offenbar zunehmend attraktiv. Einer Umfrage des Leasing- und Full-Service-Anbieters Alphabet zufolge erwägt mittlerweile gut jeder dritte deutsche Autobesitzer, speziell für den Urlaub auf ein E-Auto umzusteigen. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 62 Prozent. Ein Grund dürften die niedrigeren Energiekosten sein: Wer günstig lädt, kann gegenüber einem vergleichbaren Verbrenner seine Kosten für die Fahrtenergie deutlich senken.
Die hohen Kraftstoffpreise wirken sich auch generell auf das Reiseverhalten aus. Fast jeder zweite der 1.270 befragten Autobesitzer gab an, seine Urlaubsplanung für 2026 geändert zu haben. Für 31 Prozent waren gestiegene Treibstoffpreise der ausschlaggebende Grund.
Vor allem Jüngere überlegen
Besonders deutlich fällt die Reaktion bei den 18- bis 29-Jährigen aus: Knapp sieben von zehn Befragten dieser Altersgruppe sehen ihre Urlaubsplanung durch höhere Spritkosten beeinflusst. 63 Prozent haben ihre Reisepläne geändert, bei fast jedem Zweiten waren die Kraftstoffpreise dafür ausschlaggebend. Auch in jedem zweiten Haushalt mit Kindern wurde umgeplant, etwa bei der Reisedistanz.
Trotz der Kosten bleibt das eigene Auto für die Urlaubsfahrt beliebt. Fast zwei Drittel der Befragten bevorzugen es als Verkehrsmittel. Alphabet-Chef Uwe Hildinger sieht darin zugleich Chancen für die Elektromobilität: „Vor dem Hintergrund der hohen Treibstoffkosten kann der Umstieg auf ein E-Fahrzeug signifikante Einsparungen mit sich bringen.“
Für die Umfrage ließ Alphabet 1.270 Autobesitzer in Deutschland durch das Meinungsforschungsinstitut Toluna befragen. Alphabet gehört zur BMW Group. SP-X/Titelfoto: SP-X/Mario Hommen


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