Cupra feiert mit dem Raval die bisher erfolgreichste Markteinführung der Marke. Die Ausstattungsversion „Custom Cupra by ABT“ soll das Interesse weiter anheizen.
Mehr als 50.000 Bestellungen hat Cupra für den Raval in den ersten sechs Monaten verzeichnet. Das hat noch kein Modell geschafft. Allein in Deutschland hat es seit dem Start im April um die 20.000 Bestellungen und fast 5.000 Zulassungen gegeben. Damit übertrifft der Raval alle bisher eingeführten Cupra-Modelle. Angesichts der derzeit starken Nachfrage nach Elektroautos geht Deutschland-Chef Alexander Buk davon aus, dass die Bestell- und Verkaufszahlen für den Raval auch 2027 weiter auf einem sehr hohen Niveau bleiben werden. Gründe dafür seien die hohen Benzinpreise sowie die Förderungsmaßnahmen.
Nicht verwunderlich deshalb, dass der Privatkundenanteil beim Raval derzeit bei mehr als 80 Prozent liegt. Mehr als 85 Prozent der Bestellungen verbucht dabei die Variante Endurance, auf den VZ entfallen um die zehn Prozent. Sven Schuwirth, Vorstand Marketing und Aftersales bei Seat und Cupra, unterstreicht die optimistische Prognose von Buk. „Mit unserem Ziel von 100.000 Einheiten für 2027 ist der Raval auf dem Weg, das meistverkaufte Modell von Cupra zu werden.“

„Die größte Transformation der Unternehmensgeschichte“
Für diese beiden Versionen bietet Cupra nun die von ABT veredelten Ausführungen an. Mit dem jetzt auf der Automesse in Paris vorgestellten neuen Ausstattungspaket „Custom Cupra by ABT“ will Cupra die Position des Modells als wichtigen Wachstumstreiber der elektrischen Transformation stärken. „Der Raval markiert den Abschluss der größten Transformation in unserer Unternehmensgeschichte und jahrelanger Investitionen in die Elektrifizierung von Martorell“, betont Markus Haupt, CEO von Seat & Cupra. Das Modell mache diesen industriellen Meilenstein auch wirtschaftlich zu einem großen Erfolg, treibe das Wachstum der Marke weiter voran und zeige das volle Potenzial Cupras.
Nachdem bereits die Cupra-Modelle Leon und Formentor von der Partnerschaft mit Abt profitieren konnten wird jetzt auch das jüngste Mitglied der Cupra-Familie auf Wunsch von ABT Sportsline veredelt. Das mittelständische Unternehmen aus Kempten im Allgäu steht für Tuning in höchster Qualität ebenso wie für spezielle Design- und Aerodynamikpakete.
Raval: Das Update kommt schon im nächsten Jahr
Beim Raval haben die Experten von ABT spezielle Front- und Hecksplitter, Seitenschweller, Dachspoiler mit ABT-Log und Winglets eingesetzt, um die Aerodynamik zu optimieren. Auf den 19-Zoll-Alurädern in Schwarz Matt sind 235/40er Reifen aufgezogen. Das ABT-Logo am Heck und Fußmatten des Tuning-Spezialisten runden das Angebot ab.

Cupra betont, dass die Komponenten bei einer Neuwagenbestellung in der Cupra Racing Factory von Hand gefertigt und anschließend am Fahrzeug montiert werden. Beim 34.790 Euro teuren Raval Endurance mit 155 kW (211 PS) beträgt der Aufpreis für die Abt-Version knapp 2.000 Euro, beim 166 kW (226 PS) starken VZ zum Preis von 39.990 kommen noch einmal 1.700 Euro hinzu. Beide Modelle haben einen Akku mit einer nutzbaren Energiekapazität von 52 kWh. Geladen werden kann an der Wallbox mit elf kW und mit bis zu 105 kW an einer entsprechenden DC-Säule. Her dauert des laut Cupra etwa 24 Minuten, um die Batterie von zehn auf 80 Prozent mit frischem Strom zu versorgen.
Nicht einmal ein Jahr nach der Markteinführung wird der Raval bereits Anfang des kommenden Jahres aufgewertet. Cupra kündigt unter anderem ein beleuchtetes Marken-Logo, Blinker mit Projektion auf den Boden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 190 Kilometer pro Stunde an.


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