Cupra Tavascan

Der Cupra Tavascan kommt 2024

Seat treibt mit seiner Tochtermarke Cupra die Elektromobilität voran. Der Tavascan kommt 2024, zudem ein urbanes E-Auto.

„Unser Traum wird wahr: Der Cupra Tavascan wird Realität. Basierend auf der MEB-Plattform des Volkswagen-Konzerns wird er in Barcelona entworfen und entwickelt, und kommt 2024 auf den Markt“, verkündete Vorstandschef Wayne Griffiths jetzt in Barcelona. Klar ist, dass das Serienmodell optisch sehr nahe an dem 2019 auf der IAA in Frankfurt gezeigten Konzeptfahrzeug sein wird. Bei der Gestaltung hatten die Designer den Cupra e-Racer im Hinterkopf. Den Grund liefert Griffiths prompt: „Mit dem Tavascan lassen wir unsere Vision von einem rein elektrisch angetriebenen Sportwagen wahr werden.“

Cupra Tavascan

Kommt 2024: der Cupra Tavascan. Fotos: Seat

Seat will dabei nicht nur Elektrofahrzeuge produzieren, sondern auch deren Entwicklung für den Volkswagen-Konzern leiten. Auf den Cupra Born, der noch in diesem Jahr auf die Straße rollen wird, ist jetzt auch der Cupra Tavascan beschlossene Sache. Zudem ist ein urbanes E-Auto zum Preis zwischen 20.000 und 25.000 geplant, das spätestens 2025 auf den Markt kommen soll.

Mutiges und sportliches Design

Doch zunächst zum Tavascan: Das viertürige SUV-Coupé ist überaus aufregend gezeichnet. Eine breite Spur, extrem kurze Überhänge und die fast pfeilförmige Linienführung der Karosserie lassen das Concept Car immens kraftvoll auf der Straße stehen. Im Gesicht fällt vor allem das sehr tief liegende Cupra-Logo auf. Die bei der Studie zu sehende Beleuchtung des Markenzeichens dürfe allerdings im Serienmodell keine Chance auf Umsetzung haben. So etwas ist hierzulande, anders als beispielsweise in China, nicht erlaubt.

Die markanten Luftschlitze sind keineswegs nur optische Spielerei. In Form und Gestaltung ganz fein ausgetüftelt, sollen sie die Effizienz erhöhen, indem sie die Luft gleichmäßig über die Karosserie strömen lassen oder sie zur Kühlung der Batterie nach innen leiten. Beim prinzipiell weich gezeichneten Heck haben die Gestalter gleich in mehrfacher Hinsicht für ein hohes Maß an Attraktivität gesorgt. Da ist zum einen der auffällige Diffusor, der die Aerodynamik erhöht. Auf der anderen Seite zieht sich eine extrem schmale Lichtleiste zwischen den hoch angesetzten Rückleuchten quer über die rückwärtige Partie, um die Fahrzeugbreite zu betonen Die Lichtspange unterstreicht zudem eine scharfe Kante, die sich unterhalb des Heckfensters über die Kofferraumklappe spannt. Unterbrochen wird das Leuchtenband vom mittig platzierten und ebenfalls beleuchteten Cupra-Logo. Die Flanken werden dominiert von weit ausgestellten Radhäusern, in denen bis zu 22 Zoll große Aluräder Platz finden, sowie von scharf gezogenen, über beide Türen nach hinten ansteigenden Sicken.

Zwei E-Motoren, 450 Kilometer Reichweite

Cupra Tavascan

So oder so ähnlich könnte der Innenraum des Cupra Tavascan gestaltet sein.

Im Passagierabteil des Concept-Cars hatten die Designer ausschließlich hochwertige Materialien wie Carbon, Leder und Alcantara eingesetzt. Da wird es sicherlich in der Basisversion der späteren Serie einige Abstriche geben. Anders sieht es mit der Gestaltung des flügelförmigen Armaturenträgers aus. Der betont einerseits das großzügige Raumgefühl und ist auf der anderen Seite ein optisches Highlight. Der Fahrer erhält alle benötigten Informationen über ein volldigitales 12,3-Zoll-Display, das durch ein weiteres 13-Zoll-Infotainmentdisplay ergänzt wird. Die in die Sitze integrierten Lautsprecher und Smartphone-Anschlüsse sind eine nette Spielerei in der Studie, dürften aber vermutlich kaum in der Serienfertigung umgesetzt werden. Schade eigentlich.

Angetrieben wird der Tavascan den Planungen nach von zwei E-Motoren – jeweils einer an der Vorder- und an der Hinterachse. Gemeinsam bringen sie 306 PS auf die Straße. Damit könnte der sportliche Cupra in weniger als 6,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigen. Beim Concept Car werden die Maschinen aus einer Lithium-Ionen-Batterie mit Energie versorgt, die 77 kWh speichern kann. Damit soll laut Herstellerangaben eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern nach WLTP-Norm möglich sein. Die im Boden untergebrachte Batterie des auf der MEB-Plattform des VW-Konzerns basierenden Konzeptfahrzeugs sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt und damit für ein dynamisches Fahrverhalten.

Namensgeber des Cupra Tavascan Concept Cars ist übrigens ein idyllisch gelegenes Dorf in den Pyrenäen, das mit seiner atemberaubenden Landschaft und der umgebenden Natur einzigartig ist.

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