EnBW hat die Mitte Dezember eingeführte Roaming-Preissenkung weitgehend wieder kassiert und die Konditionen für viele Partner-Ladepunkte angehoben.
Mitte Dezember hatte EnBW den Preis an ausgewählten Roaming-Ladepunkten – unter anderem bei EWE Go und den Pfalzwerken – auf 56 Cent pro Kilowattstunde gesenkt. Diese Anpassung galt im Rahmen der mobility+-Tarife und sollte das Laden an Fremdinfrastruktur vorübergehend attraktiver machen. Die Preissenkung war jedoch nur von kurzer Dauer und wurde inzwischen für mehrere Partner wieder zurückgenommen.
Über die erneute Anpassung wurden Kundinnen und Kunden im Gegensatz zur Senkung nicht aktiv per Push-Benachrichtigung informiert, sondern mussten die neuen Preise in der App oder beim Laden feststellen.
Über die EnBW-mobility+-Tarife erhalten Nutzer Zugang sowohl zum eigenen Schnellladenetz als auch zu zahlreichen Roaming-Partnern. Je nach Betreiber liegen die Preise nun wieder deutlich über den zwischenzeitlichen 56 Cent pro Kilowattstunde.
- EWE Go: 64 Cent/kWh im Roaming mit EnBW
- Berliner Stadtwerke: 64 Cent/kWh
- Pfalzwerke: 69 Cent/kWh
- Stadtwerke München: 69 Cent/kWh
- Hamburger Energiewerke: 69 Cent/kWh
- Electra: 74 Cent/kWh
Damit wurde ein Großteil der im Dezember eingeführten Preisreduzierungen zurückgenommen, was insbesondere Vielfahrer an Fremdsäulen spüren dürften.
Enercity bleibt bei 56 Cent pro kWh
Eine wichtige Ausnahme ist weiterhin Enercity: Hier bleibt der im Dezember eingeführte Preis von 56 Cent pro Kilowattstunde bestehen. Für EnBW-Kundinnen und -Kunden können Standorte dieses Betreibers damit derzeit die günstigste Roaming-Option darstellen.
Insgesamt zeigt die Entwicklung, dass Roaming-Preise dynamisch bleiben und kurzfristigen Änderungen unterliegen können. Für Nutzer lohnt sich daher ein genauer Blick in die App und der Vergleich mit Direkt- oder Haustarifen der jeweiligen Betreiber. Titelfoto: Pfalzwerke


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