Lkw-Deutschlandnetz: Die Bundesregierung hat die Aufträge zum Ausbau vergeben. Gestartet wird an unbewirtschafteten Rastplätzen.
Der Ausbau des Schnellladenetzes für Elektro-Lkw an den Autobahnen kann starten. Die Autobahn GmbH hat im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums die ersten Aufträge für Planung, Bau und Betrieb der Ladeinfrastruktur auf unbewirtschafteten Rastanlagen vergeben.
Insgesamt geht es um 124 Standorte mit 836 Ladepunkten. Davon sind 447 für das Megawatt-Ladesystem MCS vorgesehen, das besonders hohe Ladeleistungen für schwere Nutzfahrzeuge ermöglichen soll. Hinzu kommen langsamere 389 CCS-Ladepunkte, wo bei längeren Standzeiten oder über Nacht geladen werden soll. Die Standorte verteilen sich nach Angaben der Autobahn GmbH über das gesamte Bundesgebiet.
Lkw-Deutschlandnetz: In fünf Lose aufgeteilt
Die Vergabe ist in fünf Lose aufgeteilt, die jeweils rund 25 Rastanlagen umfassen. Zum Zuge kommen Eliso Voltix Truck Charging, autostrom.plus, Electric Mobility Infrastructure Deutschland/Engie Vianeo, die Bietergemeinschaft STRA-loaded sowie die Bietergemeinschaft Eon Drive & mblty.
Die Vergabe der ersten Lose soll ein erster Schritt zur Schaffung eines bundesweiten Lkw-Schnellladenetzes sein. Bis 2030 sollen insgesamt 350 Standorte an bewirtschafteten und unbewirtschafteten Rastanlagen am Netz sein. Für den Aufbau stellt der Bund rund eine Milliarde Euro bereit. Für bewirtschaftete Rastanlagen ist ein weiteres Vergabeverfahren in Vorbereitung. SP-X/Titelfoto: Daimler Truck


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