Die neue E-Auto-Förderung kommt zum 1. Januar: Bis zu 4.000 Euro Kaufprämie soll es geben. Diesmal auch für Gebrauchte.
Ab Januar 2026 plant die Bundesregierung eine staatliche E-Auto Kaufprämie von bis zu 4.000 Euro – diesmal mit strengen Einkommens- und Preisgrenzen. Im Fokus stehen Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen sowie der Markt für gebrauchte Elektroautos. Und diese Fakten sind schon durchgesickert:
- Haushaltseinkommen: Förderung voraussichtlich nur für Käufer mit Bruttoeinkommen unter 3.800 Euro monatlich oder 45.000 Euro jährlich.
- Fahrzeugpreis: Nur reine Elektroautos mit Netto-Listenpreis unter 45.000 Euro sind förderfähig.
- Ausgeschlossen: Plug-in-Hybride und teure Premiummodelle sind von der Förderung explizit ausgeschlossen.
- Gebrauchtwagen: Erstmals werden auch gebrauchte E-Autos durch die Prämie gefördert – ein Novum für den deutschen Markt und Anreiz für den Second-Hand-Kauf.
Das neue Programm startet am 1. Januar 2026. Anträge werden wie bisher beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt und nach Zulassung des Fahrzeugs ausgezahlt. Insgesamt stehen drei Milliarden Euro Fördermittel aus dem Klima- und Transformationsfonds sowie dem EU-Sozialfonds zur Verfügung.
E-Auto-Förderung: Auch E-Bikes werden bedacht
Nach Wegfall des alten Umweltbonus 2023 stagnierte die E-Auto-Nachfrage spürbar. Die nun einkommensabhängig und preislich limitierte Kaufprämie soll die Verkehrswende sozialer machen und vor allem Käufergruppen bedienen, die sich bisher kein (neues) Elektroauto leisten konnten. Zudem sollen deutsche und europäische Hersteller vom neuen Programm besonders profitieren; Modelle aus China könnten ausgeschlossen werden.
Ein weiterer Pluspunkt: Die Prämie soll auch für E-Mopeds, E-Motorräder und möglicherweise E-Bikes gelten und damit weitere klimafreundliche Mobilitätsformen fördern. Titelfoto:


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