Während die Pkw-Produktion in Deutschland insgesamt sinkt, bleibt die Elektromobilität weiter auf Rekordkurs – vor allem bei den PHEV.
Die Pkw-Inlandsproduktion in Deutschland ist im Januar auf 305.900 Einheiten gesunken. Das entspricht einem Rückgang von neun Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 liegt der Rückgang sogar bei 18 Prozent, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) mitteilt.
Deutlich positiver fiel dagegen die Elektro-Bilanz für das Gesamtjahr 2025 aus. Mit 1,67 Millionen gefertigten E-Pkw stieg die Produktion um 23 Prozent und erreichte einen neuen Rekord. Damit fuhren vier von zehn hierzulande gebauten Autos elektrisch. Deutschland behauptet sich damit als weltweit zweitgrößter Produktionsstandort für Elektroautos hinter China und vor den USA.
Plug-in-Hybride plus 54 Prozent
Wichtigster Treiber waren Plug-in-Hybride mit einem Produktionssprung um 54 Prozent auf 450.000 Fahrzeuge. Batterieelektrische Pkw legten um 15 Prozent auf 1,22 Millionen Einheiten zu. Für das Jahr 2026 erwartet der VDA ein weiteres Plus von sechs Prozent auf rund 1,76 Millionen Fahrzeuge beider Antriebsarten.
Auch der heimische Elektromarkt hat angezogen. Laut Kraftfahrt-Bundesamt stiegen die Neuzulassungen von E-Autos und Plug-in-Hybriden im Januar um 23 Prozent auf rund 64.500 Fahrzeuge. Damit kann inzwischen jede dritte Neuzulassung in Deutschland längere Strecken rein elektrisch zurücklegen. SP-X/Titelfoto: Mercedes-Benz


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