TEAG Ladestrom

TEAG-Aktion: Ladestrom für 39 Cent

Am 21. Januar startet TEAG Mobil eine Preisaktion für Ladestrom: Die Kilowattstunde kostet dann 39 Tage lang 39 Cent.

Der regionale Ladeanbieter TEAG Mobil startet vom 21. Januar bis 28. Februar 2026 die Aktion „39 für 39“. In diesem Zeitraum kostet die Kilowattstunde an allen eigenen Ladepunkten einheitlich 39 Cent – unabhängig davon, ob AC- oder DC-Säule genutzt wird. Der Aktionspreis gilt sowohl für Ad-hoc-Ladevorgänge als auch für registrierte Nutzer über die TEAG-Mobil-App.

Für Kundinnen und Kunden bedeutet das, dass Schnellladen an vielen Standorten zeitweise deutlich günstiger wird als an typischen DC-Säulen, an denen in der Vergangenheit eher Tarife um oder über 49 Cent pro kWh aufgerufen wurden.

Die Preisaktion umfasst ausschließlich die rund 1.000 eigenen Ladepunkte von TEAG Mobil und ist standortübergreifend nutzbar. Wer über die TEAG-Mobil-App an Ladepunkten fremder Betreiber lädt, profitiert nicht von den 39 Cent: Für Roaming-Standorte gelten weiterhin die Tarife der jeweiligen Partner.

Damit zielt die Aktion klar darauf ab, mehr Verkehr auf die eigene Infrastruktur zu lenken und gleichzeitig die App als zentrale Zugangslösung im TEAG-Netz zu etablieren.

Ausbau des TEAG-Ladenetzes

TEAG Mobil ist eine Tochter der Thüringer Energie AG und betreibt seit dem Start 2023 ein stetig wachsendes Ladenetz, vor allem in Thüringen und angrenzenden Bundesländern. Ende 2025 umfasste dieses Netz rund 350 AC- und 650 DC-Ladepunkte, darunter auch Schnellladeparks an wichtigen Verkehrsachsen wie der A9.

Bis 2028 plant das Unternehmen zusätzliche 1.000 Ladepunkte, wodurch das Netz deutlich verdichtet werden soll – insbesondere außerhalb der Ballungsräume. Ziel ist, dass im Versorgungsgebiet im Schnitt alle zehn Autominuten ein Schnelllader erreichbar ist.

Parallel zum Pkw-Geschäft bereitet TEAG Mobil erste Lkw-Ladeprojekte vor, etwa in Suhl‑Zella‑Mehlis ab 2026 sowie in Eisenach, Erfurt und Werther in den Jahren 2027/28. Der Fokus liegt dabei auf Standorten mit hoher Logistikrelevanz und guter Anbindung an Autobahnen.

Im ländlichen Raum will der Anbieter das Angebot durch „bedarfsgerechte Verdichtung“ erweitern. Zusätzliche Schnelllader in kleineren Städten und an wichtigen Landstraßen sollen sicherstellen, dass auch außerhalb der Autobahnen eine verlässliche Ladeinfrastruktur verfügbar ist – ein entscheidender Faktor für die weitere Verbreitung von Elektrofahrzeugen in der Region. Titelfoto: Guido Werner/TEAG

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