Neuzulassungen

Neuzulassungen Januar: 23,8 Prozent Plus für BEV

Im Januar wurden 23,8 Prozent mehr reine E-Autos zugelassen als im Vorjahresmonat – in einem Markt mit 6,6 Prozent Minus.

Im Januar 2026 wurden 193.981 Pkw neu zugelassen – das entspricht einem Rückgang von 6,6 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres, wie das Kraftfahrtbundesamt (KBA) mitteilt. Aufwärts ging es hingegen bei den Neuzulassungen rein batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV), die eine Steigerung von 23,8 Prozent erreichten und 42.692 Mal zugelassen wurden. Damit betrug ihr Anteil an den gesamten Zulassungen 22,0 Prozent.

Neuzulassungen
Grafiken: KBA

79.996 Neuwagen verfügten über einen hybriden Antrieb und erzielten einen Anteil von 41,2 Prozent (+3,9 %), darunter 21.790 Plug-in-Hybride (11,2 %/+23,0 %). 43.695 Pkw waren mit einem Benzinmotor (22,5 %/-29,9 %) und 27.309 Pkw mit einem Dieselantrieb (14,1 %/-17,1 %) ausgestattet. 280 flüssiggasbetriebene Pkw (0,1 %/-67,4 %) und zwei Fahrzeuge mit Brennstoffzelle (Wasserstoff) (0,0 %) kamen zur Neuzulassung. Für die Antriebsarten Erdgas und Wasserstoff wurden keine Neuzulassungen registriert.

Gut lief es bei Opel, schlecht bei VW

Unter den deutschen Marken wies Opel mit einem Plus von 27,4 Prozent den stärksten Zuwachs auf und erreichte einen Neuzulassungsanteil von 4,6 Prozent. Porsche (+23,3 %/1,5 %), MAN (+22,4 %/0,1 %) und MINI (+18,1 %/1,4 %) konnten ebenfalls Zugewinne im zweistelligen Bereich erzielen. BMW zeigte eine einstellige Zunahme von 5,4 Prozent, was einem Anteil von 8,8 Prozent entspricht. Die Marken VW (-17,5 %/19,7 %), Ford (-11,1 %/3,5 %), Mercedes (-6,5 %/9,5 %), Smart (-4,9 %/0,2 %) und Audi (-4,0 %/7,2 %) verbuchten hingegen sinkende Zulassungszahlen. Trotz des Rückgangs blieb VW mit einem Anteil von 19,7 Prozent die anteilstärkste deutsche Marke.

Bei den Importmarken verzeichnete Skoda mit 18.550 neu zugelassenen Pkw die höchste Zulassungszahl, was ein Plus von 12,2 Prozent ausmachte. Mit einem Anteil von 9,6 Prozent wies Skoda zudem den größten Neuzulassungsanteil unter den Importmarken aus. Auch die volumenstärkeren Importmarken Fiat (+87,2 %/2,3 %) und Hyundai (+0,1 %/3,2 %) konnten mit mehr als 4.000 Neuzulassungen ein Zulassungsplus im Januar 2026 erzielen. Die weiteren der volumenstärkeren Importmarken Seat (-29,8 %/5,0 %) und Peugeot (-9,5 %/2,3 %)

Mit 1,9 Prozent konnte Tesla erstmals seit langem ein (minimales) Plus verzeichnen, während sich Konkurrent BYD um satte 1.018 Prozent auf 2.629 Einheiten steigerte. Tesla schaffte nur knapp die Hälfte an Neuzulassungen im Januar. Schlecht lief es bei Nio: Die Marke konnte nur ein einziges Fahrzeug zulassen.

Insgesamt entfielen 69,8 Prozent (+2,1 %) auf gewerbliche Neuzulassungen, während 30,2 Prozent (-14,4 %) privat registriert wurden. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen im Januar 2026 betrug 102,4 g/km (-9,9 %). Titelfoto: pixabay

Lesen Sie hier die Jahresbilanz 2025.

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