Neuzulassungen Februar

Neuzulassungen Februar: BEV erneut stark

Im Februar stiegen die Neuzulassungen von BEV um 28,7 Prozent. Tesla scheint seine Krise überwunden zu haben.

Im Februar 2026 wurden laut Kraftfahrtbundesamt 211.262 Pkw neu zugelassen, was einem Anstieg von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Besonders erfolgreich waren einmal mehr die Elektro-Pkw (BEV), die einen Anteil von 21,9 Prozent (46.275 Zulassungen) erreichten. Diese Antriebsart lag 28,7 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats.

Neuzulassungen Februar
Grafik: KBA

84.838 Neuwagen verfügten über einen hybriden Antrieb und erzielten einen Anteil von 40,2 Prozent (+9,2 %), darunter 24.328 Plug-in-Hybride (11,5 %/+24,5 %). 22,9 Prozent der Neuzulassungen waren den Benzinern (48.404 Pkw) zuzurechnen, deren Anzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,9 Prozent abnahm. 31.338 Diesel-Pkw waren mit minus 2,4 Prozent ebenfalls rückläufig, ihr Anteil betrug 14,8 Prozent. 397 flüssiggasbetriebene Pkw (0,2 %/-48,2 %) und drei Fahrzeuge mit Brennstoffzelle (Wasserstoff) (0,0 %) kamen zur Neuzulassung. Für die Antriebsarten Erdgas und Wasserstoff wurden keine Neuzulassungen registriert.

Mini, Opel und Smart erfolgreich

Unter den deutschen Marken wies Mini mit einem Plus von 49,2 Prozent den stärksten Zuwachs im Februar 2026 auf und erreichte einen Neuzulassungsanteil von 1,4 Prozent. Weitere Zugewinne im zweistelligen Bereich verzeichneten die Marken Opel (+44,4 %/5,2 %), Smart (+26,7 %/0,2 %) und Porsche (+10,0 %/1,2 %). Einstellige Zulassungssteigerungen entfielen auf die Marken MAN (+4,5 %/0,0 %) sowie BMW (+0,3 %/8,1 %). Rückläufige Neuzulassungszahlen registrierten hingegen die Marken Ford (-19,4 %/3,6 %), Mercedes (-9,9 %/8,0 %), Audi (-2,3 %/7,3 %) und VW (-2,1 %), wobei VW trotz des Rückgangs mit einem Anteil von 19,0 Prozent anteilstärkste deutsche Marke blieb.

Bei den Importmarken mit mindestens fünfstelligen Neuzulassungszahlen legte Skoda (19.034 Pkw) mit plus 26,5 Prozent und einem Anteil von 9,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat am deutlichsten zu und war damit auch anteilsstärkste Importmarke. Seat (11.367 Pkw) lag dagegen mit minus 11,1 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats, was einen Anteil von 5,4 Prozent ausmachte. Mit mehr als 4.000 Neuzulassungen konnten die volumenstärkeren Importmarken Hyundai (+16,2 %/3,4 %), Fiat (+113,2 %/2,8 %), Citroen (+18,7 %/2,2 %) und Peugeot (+2,8 %/2,2 %) ebenfalls einen Zuwachs bei den Neuzulassungen verzeichnen. Rückgänge verbuchten dagegen die Marken Toyota (-14,3 %/2,3 %), Kia (-0,2 %/2,0 %) und Dacia (-15,4 %/1,9 %).

Mit einem Plus von 59,3 Prozent konnte Tesla seine Krise anscheinend hinter sich lassen; die Amerikaner kamen auf 2.276 Zulassungen. Konkurrent BYD ficht das kaum an, die Chinesen steigerten sich um satte 1.550 Prozent auf 3.053 Einheiten. XPeng konnte seinen Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat verdoppeln und kam auf 331 Zulassungen.

68,5 Prozent (+5,4 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 31,5 Prozent (+0,7 %) privat zugelassen. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen im Februar 2026 betrug 102,6 g/km (-6,5 %).

Die Zahlen aus dem Jabnuar finden Sie hier. Titelfoto: pixabay

Neuzulassungen Februar
Grafik: KBA

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