EON Ladenetz

Vier neue Standorte: E.ON baut das Ladenetz aus

Der Energieversorger E.ON baut sein HPC-Ladenetz weiter aus und nimmt vier Standorte in Betrieb. Sie bieten einige Besonderheiten.

Der Energieversorger E.ON baut sein Schnellladenetz in Deutschland weiter aus und nimmt vier neue Standorte in Niedersachsen und Bremen in Betrieb. Die neuen Ladeparks entstehen im Rahmen des Deutschlandnetzes des Bundesministeriums für Verkehr und stärken insbesondere die Schnellladeinfrastruktur in Norddeutschland.

Die neuen Ladehubs befinden sich in:

  • Neustadt am Rübenberge bei Hannover
  • Bad Zwischenahn bei Oldenburg
  • Schneverdingen in der Lüneburger Heide
  • Rastplatz Mahndorfer Marsch an der A1 bei Bremen

Alle Standorte sind mit High-Power-Chargern ausgestattet, die Ladeleistungen von bis zu 400 kW ermöglichen. Damit lassen sich moderne Elektroautos innerhalb kurzer Zeit für die Weiterfahrt aufladen. Ein digitales Anzeige-System informiert bereits bei der Anfahrt über verfügbare Ladepunkte und aktuelle Preise. Das sorgt für mehr Transparenz und reduziert Wartezeiten.

Extralange Stellplätze für Gespanne

E.ON setzt bei den neuen Ladeparks auf nutzerfreundliche Lösungen:

  • Zahlung per Ladekarte, App oder Kreditkarte direkt an der Säule
  • Extralange Stellplätze an größeren Standorten, geeignet für Transporter oder Fahrzeuge mit Anhänger
  • Gute Anbindung an Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie oder Verkehrsachsen
EON Ladenetz
In Bad Zwischenahn kann jede Ladestation bis zu 400 kW Ladeleistung abgeben. Fotos: E.ON

Am Standort in Neustadt am Rübenberge kombiniert E.ON Schnellladen mit eigener Solarstromerzeugung. Drei PV-Dächer mit insgesamt 27 kWp Leistung versorgen den Ladepark teilweise direkt mit erneuerbarer Energie. Die Anlage umfasst sechs Ladesäulen mit zwölf Ladepunkten und befindet sich in unmittelbarer Nähe zur B6 sowie zu einem Supermarkt. Dadurch lässt sich der Ladevorgang ideal mit einem Einkauf verbinden.

Der Standort in Schneverdingen liegt ebenfalls an einem Supermarkt und bietet acht Schnellladepunkte. Durch die Nähe zur B3 eignet sich der Ladepark sowohl für Anwohner als auch für Besucher der Lüneburger Heide. Ein visuelles Leitsystem an den Ladesäulen zeigt freie Ladepunkte und Preise an und erleichtert die Orientierung auf dem Gelände.

In Bad Zwischenahn richtet sich das Angebot besonders an Touristinnen und Touristen. Der Ladepark am Landcafé Neumann bietet acht Ladepunkte in unmittelbarer Nähe zum Zwischenahner Meer. Während des rund 30-minütigen Ladevorgangs können Fahrerinnen und Fahrer die Gastronomie vor Ort nutzen, was den Standort besonders attraktiv für den Freizeitverkehr macht.

Am Rastplatz Mahndorfer Marsch an der A1 hat E.ON im Auftrag der Autobahn GmbH einen weiteren Schnellladestandort realisiert. Drei Ladesäulen mit insgesamt sechs Ladepunkten und jeweils bis zu 400 kW Leistung stehen dort zur Verfügung. Der Standort stärkt die Ladeinfrastruktur entlang einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Deutschlands und richtet sich vor allem an Fernreisende.

Deutschlandnetz: 9.000 neue Schnellladepunkte

Der Ausbau ist Teil des Deutschlandnetzes, mit dem die Bundesregierung rund 9.000 zusätzliche Schnellladepunkte an über 1.000 Standorten schafft. Ziel ist eine flächendeckende und bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur in Städten, ländlichen Regionen und entlang der Autobahnen. Insgesamt werden rund 2,3 Milliarden Euro investiert. Die Koordination übernimmt das Bundesministerium für Verkehr, unterstützt durch die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur und die Toll Collect GmbH.

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