Im Juni stiegen die Neuzulassungen bei den BEV um satte 78,2 Prozent. Für das erste Halbjahr kumulierte sich das Plus auf 48 Prozent.
Klare Pluszeichen verzeichneten nicht nur der Monat Juni in der Zulassungsstatistik, sondern auch das erste Halbjahr. Wurden im Juni 296.378 Pkw, die ein Plus von 15,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat begründeten, so schloss das erste Halbjahr mit einem Plus von 5,8 Prozent ab – bei 1.484.393 zugelassenen Neuwagen.
Dabei fußt der Erfolg der Gesamtbilanz auch auf den Zulassungen bei den reinen Elektro-Pkw (BEV). Denn im Juni kamen 84.057 BEV zur Zulassung und damit 78,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Ihr Anteil an den gesamten Zulassungen betrug 28,4 Prozent. Innerhalb des ersten Halbjahres 2026 zeigte sich bei dieser Antriebsart eine Zulassungsplus von 48,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Juni: Mini, BMW und Audi wachsen zweistellig
Bei den deutschen Marken erreichte Smart im Juni mit +176,3 Prozent das größte Zulassungsplus und einen Anteil von 0,3 Prozent am gesamten Neuzulassungsvolumen. Mini legte um +59,7 Prozent zu. BMW (+18,6 %/8,8 %) und Audi (+17,1 %/6,4 %) verzeichneten im Juni zweistellige Zulassungssteigerungen. Bei Ford (+7,5 %/3,3 %), Mercedes (+5,9 %/8,0 %) und VW (+5,9 %/17,2 %) zeigte sich im Juni ebenfalls eine positive Zulassungsbilanz. Rückgänge bei den Neuzulassungen zeigten sich bei Opel (-14,8 %/4,4 %) und Porsche (-3,6 %/0,9 %).
Das erste Halbjahr 2026 bescherte Smart (+116,3 %), Mini (+39,0 %), Opel (+14,5 %), Audi (+8,9 %) und BMW (+6,5 %) insgesamt eine positive Neuzulassungsbilanz. VW war sowohl im Juni als auch in der Halbjahresbetrachtung die anteilstärkste Marke (17,2 %/18,4 %).
Positive Ergebnisse zeigten sich auch unter den volumenstärkeren Importmarken mit mehr als 2,0 Prozent Anteil am Gesamtzulassungsvolumen. Hier erreichte Tesla im Juni mit +317,6 Prozent den deutlichsten Anstieg, der Anteil betrug 2,6 Prozent, gefolgt von BYD, mit einem Zulassungsplus von 273,7 Prozent und einem Anteil von 2,1 Prozent. Zweistellige Steigerungen erreichten auch Seat (+31,0 %/5,9 %), Renault (+30,8 %/2,7 %), Skoda (+23,5 %/8,4 %), Dacia (+22,1 %/3,2 %), Fiat (+20,5 %/2,2 %) und Kia (+16,9 %/2,0 %).
Halbjahr: BYD und Tesla legen stark zu
In der Halbjahresbetrachtung legten BYD (+315,2 %) und Tesla (+224,6 %) am stärksten zu. Anteilstärkste Marke war sowohl im Juni als auch im ersten Halbjahr die Marke Skoda (8,4 %/8,6 %).
Mit einem hybriden Antrieb waren im Juni 115.527 Neuwagen ausgestattet. Das waren 16,8 Prozent mehr als im Vergleichsmonat, ihr Anteil betrug 39,0 Prozent. 32.212 dieser Hybriden waren den Plug-ins zuzuordnen. Die Plug-ins verzeichneten einen Anstieg um +25,8 Prozent, ihr Anteil betrug 10,9 Prozent. Im Jahresverlauf verzeichneten die Hybriden ein Plus von +9,8 Prozent, die Plug-in-Hybride von 17,9 Prozent.
Das Neuzulassungsvolumen benzinbetriebener Pkw nahm im Juni um 16,8 Prozent ab, ihr Anteil betrug 20,5 Prozent. Bei den dieselbetriebenen Neuwagen zeigte sich ein Zulassungsminus von 5,1 Prozent und ein Anteil von 11,4 Prozent. Bei den Benzinern betrug das Minus nach den ersten sechs Zulassungsmonaten 18,2 Prozent, bei den Diesel-Pkw 8,6 Prozent. 2.121 Neuwagen mit Flüssiggas-Antrieb kamen im Juni zur Neuzulassung – das waren +57,6 Prozent mehr als im Vergleichsmonat, ihr Anteil betrug 0,7 Prozent. Für erdgasbetriebene Pkw wies die Statistik im Juni keine Neuzulassung aus. Die Neuzulassungen von Flüssiggas-Pkw legten im ersten Halbjahr um 6,4 Prozent zu.
Der durchschnittliche CO2-Ausstoß ging im Juni um 13,6 Prozent zurück und betrug 92,6 g/km, der durchschnittliche CO2-Ausstoß nach Abschluss des ersten Halbjahrs lag mit 98,4 g/km um 10,3 Prozent unterhalb des Vergleichswertes des 1. Halbjahres 2025.
Private Neuzulassungen legten im Juni um 28,6 Prozent zu, ihr Anteil betrug 36,6 Prozent. Die Neuzulassungen für gewerblich Haltende stiegen um +9,4 Prozent, ihr Anteil betrug 63,4 Prozent.
Die Zulassungen für den Mai finden Sie hier. Titelfoto: pixabay



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