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Jeep: Avenger und Compass überarbeitet

Jeep baut sein Angebot weiter aus. Den kleinen Avenger und den kompakten Compass gibt es nun mit einer breiteren Antriebspalette.

Ganz eindeutig, der Avenger ist das Erfolgsmodell der Marke Jeep. Dazu trägt unter anderem das in dieser Klasse eher ungewöhnliche typische Jeep-Gesicht samt der kantigen SUV-Karosserie bei. Der Kühlergrill mit den sieben kleinen Schlitzen ist ein wesentliches Merkmal der Jeep-DNA. In den Top-Ausstattungen der Baureihe ist hier eine LED-Hintergrundbeleuchtung installiert. So sticht der Kühlergrill bei Nacht sichtbar hervor.

Auf der anderen Seite steht ein breites Antriebsangebot zur Wahl. Denn der gerade einmal 4,08 Meter lange, 1,81 Meter breite (ohne Außenspiegel) und 1,54 Meter hohe Avenger ist als Elektroversion, als eHybrid und als Turbo-Benziner zu haben. Dazu stehen Front- und Allradantrieb, Schalt- und Automatikgetriebe zur Wahl.

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In vieln Varianten zu haben – auch als Stromer: Jeep Avenger. Fotos: Jeep

Einstieg in die Avenger-Welt ist der neue Turbo-Benziner mit 1,2 Litern Hubraum und 74 kW (100 PS). Die Kraft des Dreizylinders wird über ein Sechsgang-Schaltgetriebe auf die Vorderräder übertragen. Der WLTP-Verbrauch liegt bei 5,3 Litern für 100 Kilometer. Auf eine Systemleistung von 81 kW (110 PS) kommt der e-Hybrid mit 48-Volt-Technologie, der mit einem Verbrauch laut WLTP-Norm von fünf Litern angegeben wird. Der 74 kW (100 PS) starke 1,2 Dreizylinder wird von einem 21 kW (29 PS) starken E-Motor unterstützt. Hier kommt ein sechsstufiges Automatik-Getriebe zum Einsatz. Auch die Hybrid-Variante ist ein Fronttriebler.

Avenger: Rundum aufgewertet

Die zweifelsohne große Allradkompetenz der Marke Jeep wird im 4xe Hybrid Overland deutlich. In diesem Fall leistet der ebenfalls mit der Automatik kombinierte 1,2-Liter-Motor 100 kW (136 PS). Vorder- und Hinterachse werden jeweils von einer 21 kW (29 PS) starken E-Maschine angetrieben. Der Allradler mit einem Verbrauchswert von 5,4 Litern hat zudem mit 210 Millimetern eine zehn Millimeter höhere Bodenfreiheit als die anderen Modelle, um auch abseits befestigter Straßen möglichst problemlos vorwärts zu kommen. Die Watttiefe ist mit 400 Millimetern sogar doppelt so hoch wie bei den Varianten mit Frontantrieb.

Schließlich gibt es den Avenger nach wie vor auch als Stromer (BEV). Die 115 kW (156 PS) starke E-Maschine bezieht ihre Energie aus einem Akku mit einer Nettokapazität von 52 kWh. Geladen kann die Batterie mit einer Leistung von bis zu 100 kW Gleichstrom und 11 kW Wechselstrom. Jeep gibt eine Reichweite laut WLTP-Norm von bis zu 400 Kilometer sowie einen Verbrauch von 15,9 kWh an.

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Den Jeep Compass gibt es wieder mit Allradtechnik.

Ganz generell hat Jeep den Avenger für das neue Modelljahr aufgewertet. Voll-LED-Scheinwerfer, Tempomat, Klimaautomatik, ein 10,25 Zoll großes Infotainmentdisplay, Apple CarPlay und Android Auto sind ebenso serienmäßig wie weiche Materialen an den Türverkleidungen. Geblieben ist das gute Platzangebot für Passagiere und der mit einem Fassungsvermögen von 380 Litern für diese Klasse großzügig bemessene Kofferraum.

Compass: Bis zu 674 Kilometer Reichweite

Große Hoffnungen setzt Jeep aber auch auf den Compass. Peter Stoffels, neuer Deutschland-Chef der Marke, kündigte für das dritte bis vierte Quartal dieses Jahres „sehr attraktive Leasingangebote“ für das Modell an. Profitieren davon soll natürlich unter anderem die jetzt neu eingeführte Elektroversion mit Allradantrieb, einer Systemleistung von 276 kW (375 PS) sowie einer Reichweite von bis zu 606 Kilometern.

Ausgestattet ist der Stromer mit einer 157 kW (213 PS) starken E-Maschine an der Vorder- und einem E-Motor mit 132 kW (193 PS) an der Hinterachse. Der Antrieb an der Hinterachse ist speziell für Jeep entwickelt worden und übertrifft in Sachen Leistung und vor allem Drehmoment alle anderen Fahrzeuge, die auf dieser Plattform des Stellantis-Konzerns gebaut werden. So können bis zu 3.100 Newtonmetern auf die Hinterachse geleitet werden. Die Energie für die Motoren wird in einer Batterie mit einer Netto-Kapazität von 96,1 kWh gespeichert. Die maximale DC-Ladeleistung von 160 kW ermöglicht das Laden von 20 auf 80 Prozent in 27 Minuten.

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Das Cockpit ist robust, aber edel gestaltet.

Angeboten wird der Stromer aber auch als Long-Range mit Frontantrieb und einer Reichweite von bis zu 674 Kilometern. Die Batterie hat einen Energiegehalt von 96,3 kWh und lässt sich ebenfalls mit einer Leistung von 160 kW in 27 Minuten von 20 auf 80 Prozent mit frischem Strom versorgen. Die E-Maschine an der Vorderachse leistet maximal 170 kW (231 PS).

PHEV: Bis zu 94 Kilometer elektrisch

Weiter im Angebot der im vergangenen Jahr überarbeiteten Compass-Baureihe ist auch der Plug-in-Hybrid, der laut Jeep dank der Batterie mit einer Kapazität von 17,9 kWh auf eine rein elektrische Reichweite von bis zu 94 Kilometern kommen soll. Der 1,6-Liter-Benziner mit 110 kW (150 PS) wird von einer E-Maschine mit 92 kW (125 PS) unterstützt. Das führt zu einer Systemleistung von 165 kW (225 PS).

Nach wie vor bietet der 4,50 Meter lange Jeep Compass viel Platz für Passagiere auch auf der Rückbank. Zudem hat der Kofferraum ein Volumen von 550 Litern und kann bis auf etwa 1.600 Liter vergrößert werden, wenn die hinteren Lehnen vorgeklappt sind. Bei Bedarf kann zudem ein Anhänger an den Haken genommen werden – wenn auch mit begrenzten Lasten: Der reine Stromer mit Allradantrieb darf bis zu 1,3 Tonnen, der Plug-in-Hybrid maximal 1,5 Tonnen ziehen.

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