Westfalen Ladepark

Westfalen-Gruppe eröffnet Ladepark für Pkw und Lkw

An der B54 hat die Westfalen-Gruppe nun einen Ladepark eröffnet, der sowohl Pkw als auch Lkw versorgen kann.

Die Westfalen-Gruppe hat in Steinfurt ihren ersten kombinierten Schnellladepark für Elektro-Lkw und -Pkw eröffnet und setzt damit ein deutliches Zeichen für den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Schwerlastverkehr. Der neue Standort bietet insgesamt sechs Schnellladepunkte: zwei speziell für Lkw ausgelegte Ladeplätze sowie vier für Pkw, jeweils mit einer Ladeleistung von bis zu 400 kW.

Der Ladepark befindet sich direkt an der Bundesstraße 54 und damit an einer wichtigen Verkehrsverbindung zwischen Münster und den Niederlanden. Neben der Ladeinfrastruktur profitieren Nutzer von einem integrierten Bistro- und Shop-Angebot, das den Standort auch für längere Ladepausen attraktiv macht. Die Investitionssumme für das Projekt liegt laut Unternehmensangaben bei rund einer Million Euro.

Mit dem Standort in Steinfurt erweitert die Westfalen-Gruppe ihr bestehendes Schnellladenetz, das bislang rund 120 Ladepunkte für Elektroautos umfasst. Gleichzeitig markiert die Inbetriebnahme der ersten Lkw-Ladepunkte im eigenen Netz einen strategischen Meilenstein. Weitere Projekte in Nordrhein-Westfalen befinden sich bereits in konkreter Planung, um die Ladeinfrastruktur für unterschiedliche Fahrzeugklassen weiter auszubauen.

Westfalen: 260 Tankstellen, 120 Ladepunkte

„Der neue Ladestandort ist ein Symbol für unsere Transformation, die wir vor Jahren gestartet haben, um unser Unternehmen Schritt für Schritt zu dekarbonisieren und aktiv zur Mobilitätswende beizutragen“, erklärt Finanzvorstand Jesko von Stechow. Ziel sei es, das Energie- und Mobilitätsgeschäft konsequent weiterzuentwickeln und die Voraussetzungen für eine nachhaltige Verkehrswende zu schaffen.

Die Westfalen-Gruppe betreibt aktuell rund 260 Tankstellen, vor allem in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, und baut parallel ihr Schnellladenetz kontinuierlich aus. Bis Ende des Jahres soll die Zahl der Ladepunkte auf mehr als 150 steigen.

Auch aus strategischer Sicht gewinnt der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw zunehmend an Bedeutung. „Während sich Elektromobilität im Pkw-Segment bereits etabliert hat, steht der Wandel im Schwerlastverkehr noch am Anfang – entwickelt sich derzeit aber dynamisch“, sagt Sandra Schütte, Leiterin Mobility bei Westfalen. Fortschritte bei Batteriekapazitäten, steigende Reichweiten und wachsende Zulassungszahlen elektrischer Lkw würden diese Entwicklung zusätzlich beschleunigen. Der neue Ladepark in Steinfurt sei daher ein wichtiger Schritt, um diese Dynamik aktiv zu unterstützen. Titelfoto: Westfalen

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