Neuzulassungen Juli

Neuzulassungen Juli: BEV plus 61,7 Prozent

Auch im Juli legten die Neuzulassungen bei den BEV deutlich zu: Das Plus lag bei 61,7 Prozent. Überraschendes Minus bei Tesla.

Die Neuzulassungszahlen der Elektro-Pkw (BEV) legten laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) im Juli mit 78.609 Einheiten um 61,7 Prozent zu. Ihr Anteil betrug 29,3 Prozent und lag damit deutlich über dem Anteil der Plug-in-Hybride, der mit 30.609 Neuzulassungen 11,4 Prozent ausmachte. Insgesamt wurden einschließlich der Plug-in-Hybride 105.284 Hybride neu zugelassen, der Anteil betrug 39,3 Prozent.

Insgesamt wurden im Juli 2026 268.068 Pkw neu zugelassen und damit 1,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Anzahl der privaten Neuzulassungen stieg um 8,0 Prozent, ihr Anteil betrug 36,8 Prozent, gewerbliche Neuzulassungen nahmen um 2,4 Prozent ab. Insgesamt wurden in den ersten sieben Monaten des Jahres 5,1 Prozent mehr Pkw neu zugelassen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Neuzulassungen Juli
Quelle: KBA

Bei den deutschen Marken erreichte Smart im Juli 2026 eine Steigerung der Neuzulassungen von plus 106,6 Prozent und damit einen Anteil von 0,3 Prozent, gefolgt von MINI mit einem Zulassungsplus von 19,3 Prozent und einem Anteil von 1,7 Prozent. Mercedes erreichte ein Plus von 8,0 Prozent und einen Anteil von 9,9 Prozent. Audi verzeichnete ein Plus von 1,5 Prozent und einen Anteil von 6,5 Prozent, BMW lag +0,5 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats und erreichte einen Anteil von 9,2 Prozent. Rückläufig waren die Neuzulassungen bei Opel (-18,1 %/4,4 %), Ford (-17,0 %/3,6 %), VW (-7,6 %/17,9 %) und Porsche (-4,5 %/1,0 %). Mit 17,9 Prozent entfiel der größte Anteil an den Neuzulassungen wiederholt auf Volkswagen.

BYD stürmt voran, Tesla bricht ein

Von den Importmarken mit einem Neuzulassungsanteil von 1,5 Prozent und mehr erreichte BYD im Juli mit plus 365,4 Prozent den größten Zuwachs und einen Anteil von 2,0 Prozent. Tesla hingegen musste nach einem guten ersten Halbjahr im Juli ein Minus von knapp 67 Prozent hinnehmen und lies nur 367 Fahrzeuge zu. BYD kam auf 5.240 Zulassungen.

Bei Renault zeigte sich ein Plus von 32,3 Prozent, der Anteil betrug 2,5 Prozent, Citroen (+23,1 %/1,7 %), Peugeot (+22,0 %/2,0 %), Fiat (+13,6 %/2,3 %) und Kia (+11,4 %/2,5 %) verzeichneten jeweils zweistellige Steigerungen der Neuzulassungen. Seat legte um +4,9 Prozent zu und erreichte einen Anteil von 5,2 Prozent.

Toyota (-25,0 %/2,3 %), Volvo (-14,2 %/1,7 %) und Dacia (-11,2 %/2,4 %) verzeichneten hingegen zweistellige Rückgänge gegenüber dem Vergleichsmonat, bei Hyundai zeigte sich ein Minus von 6,7 Prozent und ein Anteil von 3,3 Prozent. Skoda war mit einem Anteil von 8,7 Prozent die anteilsstärkte Importmarke.

Einen Anteil von 18,9 Prozent erreichten die Benziner und damit 29,7 Prozent weniger als im Vergleichsmonat. Die dieselbetriebenen Neuwagen erreichten einen Anteil von 11,8 Prozent (-21,8 %). Die Anzahl der flüssiggasbetriebenen Neuwagen legte mit 1.705 Einheiten um +59,2 Prozent zu, ihr Anteil betrug 0,6 Prozent. Für erdgasbetriebene Pkw wurde im Juli eine Zulassung registriert.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß ging im Juli um -15,1 Prozent zurück und lag bei 91,2 g/km. Titelfoto: pixabay

Neuzulassungen Juli
Quelle: KBA

Add a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *