Ecoist Tian

Ecoist Tian: Drei Räder, zwei Sitze

Mit dem Ecoist Tian bringt eine schwedische Firma im nächsten Jahr ein dreirädriges E-Auto auf den Markt.

Der Mobilitätswandel steckt noch in den Kinderschuhen, aber vor allem für die Mobilität in der Stadt entstanden in den vergangenen Jahren viele Ideen, wie man den Verkehr reduzieren und die Mobilität der Bürger/innen dennoch verbessern könnte. Man denke nur an die allgegenwärtigen E-Roller. Oder erste Versuche mit autonomen Bussen. Auch das eRockit als Zwitter zwischen Fahrrad und Auto kann hier genannt werden.

Ecoist Tian

Er kann 110 km/h erreichen. Fotos: Ecoist AB

Aus Schweden kommt nun ein weiterer Ansatz, dessen Intention aber über die Stadtgrenzen hinausreicht: der Ecoist Tian. Das dreirädrige Fahrzeug für zwei Personen besteht aus einem Stahl-Monocoque-Fahrgestellt mit einer Passagierkabine aus Kunststoff. Für die Insassensicherheit sorgen Aramid-Seiteneinschlagbalken sowie Front- und Heckcrash-Strukturen. Der Fahrer ist mit einem Dreipunktgurt gesichert, der Passagier mit einem Hüftgurt.

Bis zu 180 km Reichweite

Der Ecoist Tian ist laut dem Hersteller Ecoist auf eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h begrenzt und kommt mit seinen kobaltfreien LFP-Zellen bis zu 180 Kilometer weit. Beheimatet ist der Tian in der Fahrzeugkategorie L5e und damit ein zulassungspflichtiges Kraftrad mit amtlichem Kennzeichen. Gemäß den Führerscheinrecht dürfen sie mit einem Klasse-B-Führerschein bewegt werden, wenn der vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurde. Die Maße des Ecoist Tian sind: Länge 3,30, Breite 1,46 und Höhe 1,33 Zentimeter.

Ecoist Tian

Futuristische Figur: Ecoist Tian.

Der Tian, der an den Renault Twizy erinnert, ist hauptsächlich als Pendlerfahrzeug für die Stadt und Landstraße konzipiert. Natürlich kann er auch für kürzere Strecken auf Bundesstraßen und der Autobahn gefahren werden.

Erste Vorserienmodelle des Tian sind für das kommende Jahr geplant; er ist auf der Seite www.ecoistcars.com/pre-order aber bereits vorbestellbar für umgerechnet etwa 18.000 Euro. Der Vertrieb läuft nur direkt per Online-Bestellung. Den Service sollen Partner liefern, die heute meist mit Motorrädern arbeiten. HM

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