COP26

GM gibt das Aus für Verbrenner bekannt

In einem LinkedIn-Post verkündet GM-Chefin Mary Barra, bis 2035 komplett auf Elektroautos umstellen zu wollen.

Nun leitet auch General Motor das Ende des Verbrennungsmotors ein. Wie Vorstandsvorsitzende Mary Barra gestern abend in einem Post auf LinkedIn erläuterte, will das Unternehmen die Produktion bis 2035 auf Elektroautos umstellen. Zudem will man bis 2040 komplett klimaneutral sein.

GM will bis 2025 insgesamt 30 verschiedene E-Modelle auf den Markt bringen und zieht die Einführung von einigen Modellen vor. Noch Ende dieses Jahres soll etwa die elektrische Version des Ur-SUVs GMC Hummer auf den Markt kommen, gefolgt von dem Cross-over Lyriq der Premiummarke Cadillac im ersten Quartal 2022.

GM investiert 27 Milliarden Dollar

Bereits  im November hatte GM die Investitionen in Elektrofahrzeuge um 35 Prozent erhöht. Bis 2025 will GM jetzt 27 Milliarden Dollar in die Forschung, Entwicklung und Produktion von Stromern stecken. Der Verkauf soll dann auf jährlich eine Million Fahrzeuge steigen. Damit will Barra den Konzern zur Nummer eins der Batterieautos in den USA machen.

Die Ankündigung überrascht umso mehr, als der US-Konzern ist für seine spritschluckenden Pick-ups und SUVs bekannt ist. Verbrenner machen bisher 98 Prozent des Umsatzes aus. GM hat zwar bereits 2016 das Elektrofahrzeug GM Bolt auf den Markt gebracht, das in Deutschland unter der Marke der damaligen Konzerntochter Opel als Ampera-e vertrieben wurde. Von dem Kompaktwagen verkaufte GM im vergangenen Jahr aber gerade einmal knapp 21.000 Fahrzeuge. HM/Foto: Adobe Stock

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