Umfrage: E-Auto-Fahrer bewerten die Ladeinfrastruktur oft als gut. Bei Fahrern von Verbrennern sieht das anders aus.
Die Bewertung von Ladeinfrastruktur und Ladepausen fällt je nach Antriebsart sehr unterschiedlich aus, wie eine aktuelle Umfrage des Kfz-Versicherers DA Direkt unter Autofahrern in Deutschland zeigt.
E-Autofahrer bewerten demnach das öffentliche Ladenetz deutlich positiver: 38 Prozent halten es für gut, 33 Prozent für neutral und 29 Prozent für schlecht. Unter Verbrenner-Fahrern fällt das Urteil wesentlich kritischer aus. Nur 10 Prozent gehen von einem ausreichenden Angebot aus, 25 Prozent bewerten es neutral, während 65 Prozent die Infrastruktur als schlecht einschätzen. Die deutlich negativere Einschätzung der Nutzer von Autos mit Verbrennungsmotor dürfte zumindest teilweise auch auf fehlende eigene Erfahrungen und entsprechende Vorbehalte beruhen.
Auch bei der Akzeptanz von Ladepausen klaffen die Meinungen auseinander. 86 Prozent der E-Autofahrer empfinden einen 20-minütigen Stopp als angenehm, sofern dabei rund 200 Kilometer Reichweite nachgeladen werden. Bei Fahrern von Verbrennern liegt die Toleranz deutlich niedriger: 43 Prozent nennen zehn Minuten als maximale akzeptable Dauer, obwohl für sie die Frage von hypothetischer Natur ist. SP-X/Grafik: DA Direkt
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