Elmshorn Eviny

Ladestromanbieter Eviny startet in Elmshorn

In Elmshorn hat das skandinavische Unternehmen Eviny seinen ersten Ladepark errichtet. Weitere sollen folgen.

In Norddeutschland startet ein neuer Ladestromanbieter. Das skandinavische Unternehmen Eviny hat in Elmshorn (Schleswig-Holstein) einen Deutschlandnetz-Ladepark eröffnet. An einem Supermarkt stehen ab sofort zwölf moderne Schnellladepunkte mit bis zu 400 kW Ladeleistung bereit. Durch die Nähe zur Autobahnausfahrt Elmshorn ist der Standort attraktiv für Ortsansässige, Pendelnde sowie für den Durchreiseverkehr.

Der neue Ladepark in der Hans-Böckler-Straße 1 in Elmshorn ist jederzeit zugänglich, bietet großzügige Stellflächen und ermöglicht Ladezeiten von nur wenigen Minuten, je nach Fahrzeugmodell. Die Bezahlung erfolgt per App oder Kreditkarte.

Teil des Deutschlandnetzes

Der Ladepark in Elmshorn ist Teil des bundesweiten Projekts Deutschlandnetz, für das das Bundesministerium für Verkehr (BMV) 2,3 Milliarden Euro in eine deutschlandweit flächendeckende Schnellladeinfrastruktur investiert. Eviny errichtet im Rahmen des Deutschlandnetzes mehrere Ladeparks in Norddeutschland. Weitere Standorte in Schleswig-Holstein folgen in Kürze: Harrislee und Kappeln sind bereits in Planung.

Technische Details des Standortes in Elmshorn:

  • 12 Schnellladepunkte (6 Säulen)
  • Bis zu 400 kW Ladeleistung pro Ladesäule
  • CCS-Standard, kompatibel mit allen gängigen Elektrofahrzeugen
  • 24/7 geöffnet
  • Bezahlung per App oder Kreditkarte
  • Laden mit 100 % grünem Strom

Mit dem Deutschlandnetz schafft das Bundesministerium für Verkehr (BMV) gemeinsam mit Ladestationsbetreibern 9.000 zusätzliche Schnellladepunkte für Elektroautos an mehr als 1.000 Standorten. Eviny, ein norwegisches Energie- und Infrastrukturunternehmen mit Sitz in Bergen, erhielt im Rahmen der Ausschreibung 2023 den Zuschlag für insgesamt 142 sogenannte Suchräume. Insgesamt investiert das BMV rund 2,3 Milliarden Euro in die Errichtung und den Betrieb der Standorte. Diese entstehen in ländlichen Regionen, in Städten und an unbewirtschafteten Autobahnrastanlagen. Titelfoto: Livia Tamáska/Eviny

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