DAT-Barometer

Neuzulassungen Februar: 3,2 Prozent Plus

Die Neuzulassungen legten im Februar um 3,2 Prozent zu. Gewinner waren einmal mehr die BEV mit plus 54,9 Prozent.

Im Februar 2022 wurden 200.512 Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassen. Das waren 3,2 Prozent mehr als im Februar des Vorjahres. 64,8 Prozent (-4,5 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 35,2 Prozent (+21,1 %) privat zugelassen.

BEV plus 54,9 Prozent

Bei den alternativen Antrieben konnten die Elektro-Pkw (BEV) mit plus 54,9 Prozent und 28.306 Neuwagen auch im Februar 2022 einen deutlichen Anstieg verzeichnen. Ihr Anteil betrug 14,1 Prozent. Es kamen 59.473 Hybrid-Pkw (29,7 %/+12,8 %), darunter 21.583 Plug-in-Hybride (10,8 %/-1,4 %) zur Neuzulassung. Ein Anteil von 0,9 Prozent entfiel auf Pkw mit der Kraftstoffart Flüssiggas (1.734 Pkw), 293 erdgasbetriebene Pkw bewirkten bei dieser Antriebsart ein Minus von 22,1 Prozent und einen Anteil von 0,1 Prozent. Die Neuzulassungen von 69.195 Pkw mit Benzinmotoren nahmen um 5,7 Prozent ab, so dass ihr Anteil bei 34,5 Prozent lag. 41.471 Pkw waren mit der Kraftstoffart Diesel ausgestattet. Nach einem Rückgang von 15,9 Prozent erreichten sie einen Anteil von 20,7 Prozent. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß ging um minus 6,7 Prozent auf 118,0 g/km zurück.

Neuzulassungen

Mini im Plus, VW im Minus

Bei den deutschen Marken erreichte Mini mit +12,7 Prozent das stärkste Zulassungsplus, gefolgt von Mercedes (+9,5 %) und Porsche (+4,9 %). Die weiteren deutschen Marken verbuchten gegenüber dem Vergleichsmonat Rückgänge, die bei Smart (-15,3 %) und Ford (-11,7 %) am deutlichsten ausfielen. VW (-8,0 %), Opel (-6,0 %), BMW (-5,4 %) und Audi (-3,9 %) büßten Rückgänge im einstelligen Bereich ein. Den größten Anteil an den Neuzulassungen erreichte VW mit 18,4 Prozent.

Tesla plus 209,9 Prozent

Bei den Importmarken zeigten sich überwiegend positive Vorzeichen. Polestar erreichte mit +250,0 Prozent das größte Zulassungsplus, gefolgt von Tesla mit einem Plus +209,9 Prozent. Deutliche Steigerungen von mehr als 100 Prozent zeigten sich auch bei den Marken Dacia (+123,8 %) und Honda (+110,8 %). Für Land Rover (-48,0 %), Citroen (-25,8 %), Alfa Romeo (-25,6 %), Suzuki (-23,9 %) und Renault (-22,4 %) wies die Neuzulassungsbilanz hingegen Rückgänge von mehr als 20 Prozent aus. Skoda (+5,1 %) war mit einem Neuzulassungsanteil von 6,4 Prozent erneut die stärkste Importmarke.

SUVs boomen weiter

Mit einem Anteil von 27,3 Prozent waren die meisten Neuwagen den SUVs zuzuordnen (+27,2 %). Die Kompaktklasse erreichte trotz eines Rückgangs von -4,9 Prozent einen Anteil von 17,1 Prozent und war damit das zweitstärkste Segment vor den Kleinwagen (13,3 %/-4,0 %), der Mittelklasse (11,9 %/+8,6 %) und den Geländewagen (10,2 %/-8,7 %). Die Mini-Vans (1,2 %/+100,4 %) hingegen konnten die meisten Zugewinne verzeichnen, die Segmente Minis (4,5 %/-21,4 %) und Obere Mittelklasse (3,3 %/-20,2 %) lagen demgegenüber weit hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats.

Nutzfahrzeuge: plus 3,6 Prozent

Bei den Nutzfahrzeugen fiel die Entwicklung bei den Zugmaschinen insgesamt mit +3,6 Prozent erfreulich aus, darunter erreichten die Sattelzugmaschinen ein Plus von +34,8 Prozent. Zweistellige Rückgänge zeigten sich hingegen bei den Kraftomnibussen (-18,3 %), den Lastkraftwagen (Lkw) (-11,9 %) sowie den Sonstigen Kraftfahrzeugen (Kfz) (-10,4 %). Die Kraftradzulassungen stiegen um +23,4 Prozent. Insgesamt wurden 243.089 Kfz (+2,5 %) und 24.177 Kfz-Anhänger (+10,0 %) neu zugelassen. Titelfoto: pixabay

Die Neuzulassungsstatistik im Januar finden Sie hier.

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