Ladebordstein_TankE

TankE setzt auf den Ladebordstein

Nun setzt auch TankE zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in den Städten auf den Ladebordstein von Rheinmetall.

Jüngst berichteten wir über die Kooperation von Rheinmetall und DKV Mobility, um den Ladebordstein in Unternehmen einzusetzen; nun haben Rheinmetall und TankE eine strategische Partnerschaft zur Markteinführung des Ladebordsteins geschlossen. Ziel ist der flächendeckende Einsatz der Ladelösung in Städten, Kommunen und bei privatwirtschaftlichen Betreibern. Rheinmetall liefert die Hardware, während TankE Planung, Installation, Betrieb und Wartung der Ladepunkte übernimmt.

Mit der Kooperation reagieren beide Unternehmen auf den wachsenden Bedarf an platzsparender und wirtschaftlicher Ladeinfrastruktur, insbesondere in dicht besiedelten urbanen Räumen. Der Ladebordstein ermöglicht das Laden von Elektrofahrzeugen direkt am Straßenrand und gilt als zukunftsweisende Alternative zu klassischen Ladesäulen, etwa dort, wo Gehwegbreite, Sichtachsen oder Denkmalschutz herkömmliche Säulen erschweren.

Ladebordstein: Bis zu 22 kW Ladeleistung

Der Ladebordstein erreicht eine AC-Ladeleistung von bis zu 22 kW und integriert die komplette Ladeelektronik in einen Bordsteinblock. Durch die Einbindung in bestehende städtische Infrastruktur lassen sich Ladepunkte selbst an Standorten realisieren, an denen normale Ladesäulen aus Platz- oder Gestaltungsschutzgründen nicht in Frage kommen. Im Rahmen von Straßenbau- oder Sanierungsmaßnahmen können vorbereitende Dummy-Bordsteine verlegt werden, sodass sich die Ladeinfrastruktur später bedarfsgerecht und kosteneffizient erweitern lässt.

TankE hat den von Rheinmetall entwickelten Ladebordstein bereits als Entwicklungs- und Pilotpartner begleitet. Nach erfolgreichen Pilotprojekten in Köln mit über 2.800 Ladevorgängen und einer technischen Verfügbarkeit von mehr als 99 Prozent wird die Lösung inzwischen serienmäßig eingesetzt, ist bislang jedoch außerhalb einzelner Pilotvorhaben noch kaum in größeren Stückzahlen im Einsatz.

Die neue strategische Partnerschaft zwischen Rheinmetall und der E-Mobilitätstochter RheinEnergie soll nun den Markthochlauf des Ladebordsteins deutlich beschleunigen. Rheinmetall bleibt Hardware-Lieferant, während TankE den Ladebordstein als standardisierte Ladelösung in sein Portfolio aufnimmt und ihn gezielt an Kommunen, Stadtwerke sowie Unternehmen aus Industrie, Gewerbe und Logistik vermarktet. Zusätzlich verantwortet TankE Planung, Installation, Betrieb und Wartung der Ladepunkte aus einer Hand.

Kooperation mit DKV Mobility

Parallel dazu hat Rheinmetall eine Kooperation mit DKV Mobility vereinbart, die sich speziell an Unternehmenskunden mit Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fuhrparks richtet. Unternehmen können den Rheinmetall Ladebordstein auf eigenen Parkflächen installieren, sofern die baulichen Voraussetzungen erfüllt sind, und ihn vollständig in das bestehende Ladeökosystem von DKV Mobility integrieren. DKV Mobility übernimmt die Backend-Integration und bietet darauf aufbauend Services wie die Abrechnung von Ladevorgängen und das Flottenmanagement an. Titelfoto: TankE

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