Akku der Zukunft

Was der Akku der Zukunft leisten muss

Alle warten auf den Akku der Zukunft. Doch was ist darunter zu verstehen? Und was muss ein solcher Akku leisten?

Eine der interessantesten und meistgestellten Fragen ist die nach dem Akku der Zukunft. Was muss/wird er leisten? Wie entwickelt sich der Energiegehalt? Wie steht es um die Sicherheit oder Recycling? Fest steht: In den nächsten Jahren sind einige Innovationen zu erwarten.

Die naheliegendste Entwicklung ist die Verwendung von Lithium-Ionen-Technologie mit höherer Energiedichte. Dies ermöglicht es, Akkukapazitäten zu erhöhen, wodurch die Reichweite von Elektroautos verlängert werden kann, ohne dass die Größe und das Gewicht der Batterie erhöht werden müssen. Doch es gibt noch einige weitere zu erwartende Innovationen: Etwa die Verwendung von Feststoff-Batterien (Solid-state-Akkus). Diese Art von Batterien verwendet feste Elektrolyte anstelle von flüssigen, was die Sicherheit erhöht und das Risiko von Bränden verringert. Solid-State-Batterien haben auch eine höhere Energiedichte und können schneller geladen werden als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Erste Feststoffakkus dürften in nächster Zukunft auf den Markt kommen.

Natürliche Materialien

Hingearbeitet wird auch auf die Verwendung von natürlichen Materialien in der Herstellung von Akkuzellen. Dazu gehören Materialien wie Graphit, Lithium-Eisenphosphat und Lithium-Niobat. Diese Materialien sind in der Regel billiger und umweltfreundlicher als herkömmliche Materialien wie Lithium-Cobalt-Oxid und können dazu beitragen, die Kosten für die Herstellung von Akkuzellen zu senken.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Schnelllade-Technologie. Immer mehr Elektroautos erhalten die Möglichkeit, in wenigen Minuten aufgeladen zu werden anstatt stundenlangen Wartezeit – etwa durch die 800-Volt-Technologie, wie Porsche, Hyundai und Audi sie schon einsetzen.

Ein Thema: Lebensdauer

Ein etwas weniger beachtetes Thema ist die Entwicklung von Batterien mit langer Lebensdauer und geringem Selbstentladungsverhalten. Dies ermöglicht es, Elektrofahrzeuge über längere Zeiträume ohne Nutzung aufzubewahren, ohne dass die Batterieleistung beeinträchtigt wird. Dies ist insbesondere für Elektrofahrzeuge von Bedeutung, die in Flotten oder in Car-Sharing-Systemen eingesetzt werden.

Auch die Recycling-Technologien für Elektroauto-Akkus sind in fortlaufender Entwicklung. Es gibt verschiedene Methoden, um Materialien wie Lithium, Nickel und Kobalt aus alten Akkus zu gewinnen, die wiederverwendet werden können, um neue Akkus herzustellen. Dies kann dazu beitragen, die Abhängigkeit von rohstoffintensiven Materialien zu reduzieren und die Nachhaltigkeit der Elektromobilität zu erhöhen.

Kostenreduzierung

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Kostenreduzierung, für die die Automobilhersteller und Zulieferer arbeiten. Durch die Verwendung von billigeren und leichteren Materialien, die Optimierung der Produktionsprozesse und die Skalierung der Produktion können die Kosten für die Herstellung von Elektroauto-Akkus reduziert werden, was die Verbreitung von Elektroautos fördern kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Energiedichte, höhere Sicherheit, höhere thermische Stabilität und höhere Flexibilität und Zuverlässigkeit werdend dazu beitragen, die Reichweite und Leistung von Elektroautos zu verbessern und die Kosten zu senken. Titelfoto: Daimler

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