Ford Puma Gen-E

Test-Tagebuch: Ford Puma Gen-E

Im Testzeitraum von 14 Tagen fallen uns an einem Auto nicht nur viele Kleinigkeiten auf. Das Test-Tagebuch liefert einen Überblick. Der Kandidat: Ford Puma Gen-E Blue Cruise Edition.

30.04.2026: Der Ford Puma ist ja ein alter Bekannter. Seit seinem Start im Herbst 2019 hat er sich – dank des allgemeinen Trends zu SUV und Crossover – zum beliebtesten Modell der Marke gemausert und etablierte Modelle wie den Focus und den Fiesta abgelöst. Und das Schöne: Es gibt ihn seit geraumer Zeit auch als rein elektrisches Modell mit dem Namenszusatz Gen-E.

Ford Puma Gen-E
Mit schwarz abgesetztem Dach gibt es den Ford Puma Gen-E in der Version Blue Cruise Edition. Fotos: Mag

Geändert hat Ford nur den Frontgrill, der nun geschlossen und das markanteste Design-Merkmal für den Stromer ist. Auch innen setzt man auf Bewährtes; lediglich im Kofferraum hat man den durch den Wegfall des Auspuffs gewonnenen Raum genutzt, um die mit einem Volumen von 80 Litern schon bisher recht eindrucksvolle Mega-Box unter dem Kofferraumboden auf 145 Liter zu vergrößern. Sie heißt im Gen-E folgerichtig Giga-Box.

Puma Gen-E: Aus der Mega-Box wurde die Giga-Box

Ford Puma Gen-E
Die Giga-Box unter dem Kofferraumboden fasst 145 Liter.

Dieser Tage stellt sich den Puma Gen-E unserem Fahrzeugtest, und zwar in der Version Blue Cruise Edition, äußerlich erkennbar vor allem am schwarz abgesetzten Dach, das es für die Premium-Version nicht gibt. Sie ist üppig ausgestattet und mit allen Fahrassistenten sowie Extras versehen, lediglich das Winterpaket muss man für 600 Euro dazu buchen. Dann kommt man auf einen Preis von 43.000 Euro.

Wir haben auch schon einige Kilometer absolviert. Dabei fiel auf, dass der Puma mit seinem 123 kW starken Motor nicht zu den spritzigsten E-Autos zählt. Die Auslegung erfordert einen etwas nachhaltigeren Druck auf das Strompedal, um stärkere Beschleunigung zu aktivieren, auch im Modus Sport. Dazu passt, dass die Lenkung einen Hauch mehr Einsatz als gewöhnlich erfordert. Das Fahrwerk hingegen ist eher straff ausgelegt, ohne unkomfortabel zu sein. Dafür hält es den Puma in Kurven schön auf Linie.

Der Hintergedanke für die zurückhaltende Abstimmung des Antriebs dürfte ein ökonomischer sein, da der Fahrer/die Fahrerin sachter mit dem im nur 46,8 kWh (netto 43 kWh) großen Akku gebunkerten Strom umgeht. So soll der Puma Gen-E laut WLTP-Norm mit nur 13,7 bis 14,6 kWh auf 100 Kilometer auskommen. Erster Eindruck: Das ist zu schaffen.

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