Neuzulassungen April

Neuzulassungen April: BEV plus 41,3 Prozent

28,5 Prozent aller Neuzulassungen waren laut KBA im April reine Elektroautos. BYD und Tesla steigern sich deutlich.

Die Zahl der neu zugelassenen Pkw stieg in Deutschland im April laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Insgesamt wurden 249.163 Pkw neu zugelassen.

Noch besser lief es einmal mehr bei den rein elektrischen Pkw (BEV), von denen im April 64.350 Neuwagen neu zugelassen wurden. Damit erreichten sie einen Anteil von 25,8 Prozent an allen Zulassungen und lagen 41,3 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats, was sicherlich auch der Förderung zuzuschreiben sein dürfte.

Neuzulassungen April
Grafiken: KBA

97.753 Neuwagen verfügten über einen hybriden Antrieb und erzielten einen Anteil von 39,2 Prozent (+6,6 %), darunter 27.546 Plug-in-Hybride (11,1 %/+13,3 %). 21,4 Prozent der Neuzulassungen waren den Benzinern (53.420 Pkw) zuzurechnen, deren Anzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 20,0 Prozent abnahm. 32.437 Diesel-Pkw waren mit 13,8 Prozent ebenfalls rückläufig, ihr Anteil betrug 13,0 Prozent. 1.190 flüssiggasbetriebene Pkw (0,5 %/+18,1 %) und zwei Fahrzeuge mit Brennstoffzelle (Wasserstoff/0,0 %) kamen zur Neuzulassung. Für die Antriebsarten Erdgas und Wasserstoff wurden keine Neuzulassungen registriert.

Diesel und Benziner rückläufig

Mit einem Plus von 255 Prozent steigerte sich Tesla erneut deutlich und ließ im April 3.149 Autos zu, während der große Konkurrent BYD auf ein Plus von 200 Prozent kam und 4.705 Pkw zuließ. Besonders gut lief es bei Lynk & Co mit einem Plus von 611 Prozent und 128 Einheiten. Auch XPeng verzeichnete mit einem Plus von 187 Prozent und 595 zugelassenen Einheiten ein deutliches Wachstum.

Unter den deutschen Marken wies Smart mit einem Plus von 260,0 Prozent den stärksten Zuwachs im April 2026 auf und erreichte mit 972 Pkw einen Neuzulassungsanteil von 0,4 Prozent. Weitere Zugewinne im zweistelligen Bereich verzeichneten die Marken Mini (+23,7 %/1,4 %) und Audi (+19,0 %/7,4 %). Einstellige Zulassungssteigerungen entfielen auf die Marken Opel (+6,6 %/4,9 %) sowie Mercedes (+4,9 %/9,3 %).

Rückläufige Neuzulassungszahlen registrierten hingegen die Marken BMW (-0,5 %/9,0 %), VW (-6,7 %/18,5 %), Ford (-18,5 %/3,1 %) und Porsche (-26,1 %/0,9 %). VW war trotz des Rückgangs mit einem Anteil von 18,5 Prozent anteilstärkste deutsche Marke.

Skoda erneut stark

Bei den Importmarken wies Aston Martin (70 Pkw/ +1,650,0 %) erneut eine auffallende Steigerung auf – der Neuzulassungsanteil insgesamt lag bei 0,0 Prozent. Unter den Volumenmarken mit mindestens fünfstelligen Neuzulassungszahlen legte Skoda (21.192 Pkw) mit einem Plus von 12,2 Prozent und einem Anteil von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat am deutlichsten zu und war damit auch anteilsstärkste Importmarke. Seat (11.771 Pkw) lag dagegen mit 13,9 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats, was einen Anteil von 4,7 Prozent ausmachte. Mit mehr als 5.000 Neuzulassungen konnten die volumenstärkeren Importmarken Hyundai (+6,1 %/3,5 %), Renault (+28,7 %/2,2 %), Dacia (+5,6 %/2,2 %) und Peugeot (+2,8 %/2,2 %) ebenfalls einen Zuwachs bei den Neuzulassungen verzeichnen. Rückgänge verbuchten dagegen die Marken Fiat (-9,9 %/2,5 %), Kia (-6,0 %/ 2,3 %) und Toyota (-11,2 %/2,2 %).

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen im April 2026 betrug 97,6 g/km (-10,7 %). 64,6 Prozent (-0,2 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 35,4 Prozent (+8,2 %) privat zugelassen. Titelfoto: pixabay

Hier finden Sie die Statistik aus dem März 2026.

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