Seinem 2023 in Deutschland eingeführten Elektro-Crossover Ariya gönnt Nissan nun ein Facelift. Die Neuerungen sind vor allem optischer Natur.
Nissan frischt den Elektro-Crossover Nissan Ariya zum Modelljahr 2027 behutsam auf. Auffälligste Änderung ist die neu gestaltete Frontpartie: Der bislang wie ein Kühlergrill inszenierte Bereich ist nun einer glatt in Wagenfarbe lackierten Fläche gewichen. Zudem wurden die Frontleuchten überarbeitet. Die weiter nach außen gerückten Tagfahrlichter bilden nun eine dreistreifige Verlängerung der Hauptscheinwerfer nach unten. Ergänzt wird das Facelift durch neue Felgendesigns und zusätzliche Außenfarben.

Im Innenraum hält ein Ambientelicht mit 64 Farboptionen Einzug. Außerdem ist das Ablagevolumen in der Mittelkonsole auf 3,8 Liter gewachsen. Die nun gekühlte induktive Ladeschale arbeitet künftig mit bis zu 15 Watt Leistung.
Ariya: Ladeplanung und Vorkonditionierung
Zudem erhält der Ariya die jüngste Generation des Infotainmentsystems NissanConnect. Wie der kleinere Nissan Micra verfügt nun auch der Ariya über tiefer integrierte Google-Dienste, um das „vernetzte Fahrerlebnis“ zu verbessern. Das betrifft etwa die Navigation per Google Maps, die auch per Sprachbefehl „Hey, Google“ aktiviert werden kann.Die Routenplanung lässt sich nun per Sprachbefehl starten und berücksichtigt den aktuellen Batteriestand inklusive automatischer Ladeplanung und Akku-Vorkonditionierung. Außerdem ist das Head-up-Display nun serienmäßig an Bord. Unverändert bleiben die Ladeleistungen von bis zu 11 kW AC und 130 kW DC sowie die V2L-Funktion mit bis zu 3,7 kW.
Weiteres Feintuning gibt es am Fahrwerk und den Assistenten. Federung und Dämpfer wurden „für mehr Stabilität, weniger Vibrationen und ein noch ruhigeres Fahrgefühl“ neu abgestimmt. Der Fahrassistent ProPilot soll künftig besser bremsen und beschleunigen und etwa auch Überholvorgänge auf Strecken mit Überholverbot verhindern. Und die Around-View-Funktion mit acht Kameras wurde optimiert. So können die Kunden etwa bis zu 40 Orte hinterlegen, an denen sich die Frontkamera für eine bessere Übersicht automatisch einschaltet – etwa an Einfahrten oder engen Kreuzungen, die man regelmäßig befährt.

Auch wenn Nissan bei den Ausstattungen, Design und Technik etwas nachgelegt hat, bleibt der Ariya auch im MY26 eines der teureren Elektro-SUV in der hart umkämpften Mittelklasse. Die Preise starten in Deutschland bei 58.840 Euro, dafür gibt es den 87-kWh-Akku mit einem 178 kW starken Frontantrieb. Der 225 kW starke Allradler mit dem Namenszusatz e-4ORCE ist ab 63.840 Euro verfügbar.
Bisher war der Ariya auch mit einem 63 kWh großen Basis-Akku zu Preisen ab 43.490 Euro verfügbar – diese Variante erwähnt Nissan Deutschland in der Mitteilung zum neuen Modelljahr nicht mehr. Aber auch mit dem großen Akku ist der leicht überarbeitete Ariya teurer geworden: Mit dem Evolve Pack war der Ariya mit diesem Antrieb bisher ab 56.490 Euro verfügbar. Die ersten Auslieferungen sind für September geplant. SP-X


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