Hornbach_Pfalzwerke

414 HPC-Ladepunkte: Alle Hornbach-Märkte versorgt

Hornbach und Pfalzwerke vollenden ihr Projekt, an allen Baumärkten der Marke ein flächendeckendes Schnellladenetz einzurichten.

Die Baumarktkette Hornbach und der Fahrstromanbieter Pfalzwerke AG haben den bundesweiten Ausbau von Schnellladesäulen an Baumärkten abgeschlossen und starten gleichzeitig in eine neue Phase ihrer Zusammenarbeit. Kundinnen und Kunden können ihr Elektroauto nun an allen deutschen Standorten während des Einkaufs laden.

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Symbolische Übergabe einer Mini-Ladesäule von Dominik Habig (rechts, Vorstandsmitglied Pfalzwerke AG) an Erich Harsch (links, Vorsitzender des Vorstands der Hornbach Baumarkt AG. Fotos: Pfalzwerke

Mit der Inbetriebnahme des Standorts in Potsdam sind sämtliche 97 Hornbach-Baumärkte in Deutschland mit Schnelllademöglichkeiten ausgestattet. Damit entsteht eines der umfassendsten Ladeangebote im deutschen Einzelhandel. Insgesamt betreiben die Pfalzwerke an den Standorten 253 Schnellladestationen mit 414 HPC-Ladepunkten, die Ladeleistungen von bis zu 400 kW ermöglichen. Ergänzt wird das Angebot durch 71 DC-Ladepunkte mit bis zu 50 kW. Rund 65 Prozent der Märkte verfügen über eine eigene Trafostation und bieten dadurch mehrere Ultraschnellladepunkte.

Partnerschaft bis zu 15 Jahre gesichert

Parallel zum Abschluss des Rollouts haben die Partner ihre Kooperation um weitere zehn Jahre ausgedehnt, die Standortverträge laufen künftig bis zu 15 Jahre. Diese Kombination aus vollständiger Netzabdeckung und langfristiger Zusammenarbeit gilt nach Angaben von Pfalzwerke als bislang einmalig im Bereich der Ladeinfrastruktur im deutschen Handel.

Die Kooperation begann im Jahr 2018 zunächst mit einzelnen 50-kW-Ladesäulen. Seitdem wurde das Projekt kontinuierlich ausgebaut und technisch weiterentwickelt. Heute zählt das Netzwerk zu den größten zusammenhängenden Schnellladeprojekten im Einzelhandel in Deutschland. Ziel war es von Beginn an, eine alltagstaugliche Ladeinfrastruktur zu schaffen, die sich direkt in den Einkaufsprozess integrieren lässt.

Im Zentrum des Konzepts steht das Laden am Aufenthaltsort. Elektroautofahrer sollen ihr Fahrzeug dort laden können, wo sie sich ohnehin aufhalten – etwa beim Einkaufen oder bei anderen Erledigungen. Das Angebot wird laut Unternehmen gut angenommen, insbesondere aufgrund eines wettbewerbsfähigen Preis-Leistungs-Verhältnisses und der einfachen Nutzung während des Einkaufs, so die Partner.

Nach dem abgeschlossenen Ausbau wollen die Partner die Ladeinfrastruktur gezielt weiterentwickeln. Geplant sind unter anderem technische Optimierungen, höhere Ladeleistungen und Verbesserungen im Nutzungserlebnis. Ziel ist es, die Standorte kontinuierlich an steigende Anforderungen der Elektromobilität anzupassen und langfristig eine zuverlässige Schnellladeinfrastruktur im Alltag sicherzustellen. Titelfoto: Pfalzwerke

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