Nissan Pixo

Nissan Pixo: Der nächste elektrische Stadtflitzer

Nissan stellt mit dem Pixo ein neues vollelektrisches Modell vor, das gezielt auf die Bedürfnisse europäischer Stadtbewohner zugeschnitten ist.

Nach dem Micra kommt mit dem Pixo ein zweites Nissan-Kleinwagenmodell. Der Pixo bietet eine Reichweite von bis zu 259 Kilometern und deckt damit typische Stadtfahrten komfortabel ab – vom Schulweg über Einkaufsfahrten bis zum Wochenendausflug. Beim Laden setzt Nissan auf Praxistauglichkeit: Serienmäßig ist ein DC-Schnelllader mit 50 Kilowatt an Bord, der die Batterie in nur 28 Minuten von 15 auf 80 Prozent auflädt. Für das bequeme Laden zu Hause oder am Arbeitsplatz steht zusätzlich 11-kW-AC-Laden zur Verfügung.

Nissan Pixo
Anfang 2027 kommt der Nissan Pixo auf den Markt. Fotos: Nissan

Möglich wird dies durch eine komplett neue Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) – die erste ihrer Art in einem europäischen Nissan-Modell. Sie soll Elektromobilität auch für Einsteiger zugänglicher machen, die erstmals auf ein Elektrofahrzeug umsteigen.

Kompakt außen, geräumig innen

Mit einer Länge von 3.796 Millimetern und einer Breite von 1.790 Millimetern ist der Pixo auf enge Straßen, volle Innenstädte und knappe Parklücken ausgelegt. Im Innenraum sorgt eine durchdachte Raumnutzung dafür, dass bis zu vier Erwachsene Platz finden. Die Rücksitze lassen sich einzeln verschieben, was zusätzliche Flexibilität und bei Bedarf mehr Stauraum für größere Gegenstände schafft.

Auch beim Gepäck punktet der Kleinwagen: 18 Liter Ablagevolumen im Innenraum sowie ein Kofferraum mit 356 Litern – inklusive eines eigenen 50-Liter-Fachs für die Ladekabel – zeigen, dass die kompakten Außenmaße nicht zulasten der Praxistauglichkeit gehen.

Nissan Pixo
Der Kleinwagen verfügt über einen KI-Assistenten.

Optisch setzt der Pixo auf eine progressive, würfelförmig inspirierte Silhouette mit klaren Flächen, die dem kleinen Wagen einen selbstbewussten Auftritt verleiht. Pixelinspirierte Leuchten und eine markante Frontsignatur unterstreichen den unverwechselbaren Charakter. Ein besonderes Detail sind versteckte „23“-Easter-Eggs im Design – im Japanischen steht die Zwei für „Ni“ und die Drei für „San“, eine Anspielung auf den Markennamen Nissan. Der vordere Stoßfänger wirkt zudem verspielt und erinnert an ein Robotergesicht.

Vernetzte Technologie mit KI-Unterstützung

Ein Highlight des Pixo ist die Integration von Google built-in samt Gemini als KI-Assistent – erstmals im A-Segment von Nissan. Zum Marktstart ist Gemini in 16 Sprachen verfügbar und unterstützt per natürlicher Sprachsteuerung Navigation, Unterhaltung und Kommunikation. Über die Zeit lernt das System die Vorlieben der Fahrerin oder des Fahrers und passt das Erlebnis im Fahrzeug entsprechend an.

Google built-in sorgt zusätzlich für intuitive Navigation und Echtzeit-Routenplanung. Über die „MyNissan“-App lassen sich Ladevorgänge und Fahrzeugfunktionen zentral steuern. Eine Face-ID-Funktion erkennt die Fahrerin oder den Fahrer automatisch und aktiviert die persönlichen Einstellungen. Bedient wird das System über ein 7-Zoll-Fahrerdisplay und einen 10-Zoll-Touchscreen mit übersichtlichen Grafiken und Animationen.

Nissan Pixo
Er bietet Platz für vier Personen sowie 356 Liter Gepäck.

Mit einem Wendekreis von nur 9,9 Metern ist der Pixo für enge Stadtstraßen gemacht. Der vollelektrische Antrieb liefert eine Höchstleistung von 60 Kilowatt und ermöglicht spontane, kraftvolle Beschleunigung aus dem Stand. Die One-Pedal-Technologie erlaubt es, Anfahren, Beschleunigen, Verzögern und Anhalten allein über das Fahrpedal zu steuern – praktisch im zähen Stop-and-go-Verkehr der Stadt.

Nissan Pixo: Start Anfang 2027

Zur Serienausstattung gehören zudem moderne Fahrerassistenzsysteme: ein adaptiver Tempomat, der dem Verkehrsfluss bis zum Stillstand folgt und wieder anfährt, ein intelligenter Spurhalte-Assistent sowie eine Funktion zum freihändigen Einparken.

Erste Auslieferungen sind für Anfang 2027 vorgesehen; einen Preis nennt Nissan noch nicht.

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