Neuzulassungen

10,1 Prozent weniger Neuzulassungen in 2021

Das Jahr 2021 schließt bei den Pkw-Neuzulassungen mit einem dicken Minus. E-Autos und Hybride konnten aber stark zulegen.

227.630 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im letzten Monat des alten Jahres neu zugelassen, 26,9 Prozent weniger als im Dezember 2020, wie das KBA ausweist. In der Jahresbilanz stehen somit insgesamt 2,62 Millionen Neuwagen, das sind 10,1 Prozent weniger als 2020. Im Jahr 2021 wurden 65,4 Prozent (-6,5 %) der Neuwagen gewerblich und 34,6 Prozent (-16,3 %) privat zugelassen.

Der Anteil benzinbetriebener Pkw (972.588/-28,6 %) lag mit 37,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau (46,7 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (524.446/-36,0 %) wies in der Jahresbilanz 20,0 Prozent (Vorjahr: 28,1 %) aus.

Neuzulassungen 2021

BEV: 83,3 Prozent Steigerung

Die alternativen Antriebsarten schlossen das Jahr 2021 fast ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. 754.588 hybridangetriebene Fahrzeuge (+43,0 %) erreichten einen Anteil von 28,8 Prozent, darunter bildeten 325.449 Plug-in-Hybride (+62,3 %) einen Anteil von 12,4 Prozent. 355.961 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 13,6 Prozent eine Steigerung von 83,3 Prozent auf. Flüssiggasbetriebene Pkw (10.118/+54,6 %) waren mit einem Anteil von 0,4 Prozent und erdgasangetriebene Pkw (3.916/-45,3 %) mit 0,1 Prozent im Jahr 2021 vertreten.

Bei den deutschen Marken wies die Neuzulassungsbilanz ein Plus im zweistelligen Bereich für Smart (+49,7 %) und Opel (+10,7 %) aus. Ebenfalls mit einem positiven Vorzeichen konnte Porsche (+9,9 %) die Jahresbilanz schließen. Bei allen anderen deutschen Marken zeigte sich das Jahr 2021 rückläufig, welche bei Ford mit minus 35,0 Prozent am deutlichsten ausfiel, gefolgt von Mercedes mit  minus 25,7 Prozent. VW war trotz eines Rückgangs (-6,8 %) mit einem Anteil von 18,7 Prozent weiterhin Marktführer.

Die Bilanzen der Marken

Bei den Importmarken fielen die Jahresergebnisse verschieden aus. Einen dreistelligen Zuwachs konnten die Marken Polestar mit +153,2 Prozent und Tesla mit +137,9 Prozent in der Jahresbilanz verzeichnen. Suzuki erzielte mit +22,1 Prozent einen zweistelligen Zuwachs. Kia (+2,4 %) und Hyundai (+1,5 %) erreichten in der Neuzulassungsbilanz Zuwächse im einstelligen Bereich. Für die weiteren Importmarken verzeichnete die Jahresbilanz rückläufige Zulassungszahlen, die bei Jaguar mit -39,0 Prozent am deutlichsten ausfielen, gefolgt von Honda mit -32,4 Prozent. Den größten Neuzulassungsanteil bei den Importmarken behauptete weiterhin Skoda (5,7 %), gefolgt von Seat und Hyundai (jeweils 4,1 %) sowie Renault (4,0 %).

Gut drei Viertel aller Neuzulassungen entfielen auf die Segmente SUVs (25,4 %), Kompaktklasse (17,5 %), Kleinwagen (14,3 %), Geländewagen (10,7 %) und Mittelklasse (10,3 %). Die deutlichsten Zuwächse verzeichneten die Minis (+16,5 %), die Oberklasse (+8,4 % %), die SUVs (+7,5 %) sowie die Wohnmobile (+4,4 %). Die CO2-Emission der Pkw ging 2021 weiter um -15,1 Prozent zurück, im Durchschnitt auf 118,7 g/km (Vorjahr: 139,8 g/km). HM/Titelfoto: pixabay

 

Neuzulassungen 2021

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