BMW i1 iX4

BMW kündigt den i1 für 2028 an

BMW hat nun ein elektrisches Modell im Kompaktsegment angekündigt und bringt noch in diesem Jahr den iX4 auf den Markt.

Die BMW Group hat auf dem Capital Market Day 2026 ihre Strategie für die kommenden Jahre vorgestellt und dabei zwei wichtige Meilensteine der Elektrifizierung angekündigt. Noch in diesem Jahr soll der vollelektrische iX4 enthüllt werden, während für 2028 ein E-Kompaktwagen auf Basis der Neuen Klasse geplant ist, wie das Portal „electrive.net“ berichtet.

Offizielle Details zum neuen Einstiegsmodell sind noch rar, doch BMW teilte mit, dass das volumenstarke Entry-Segment 2028 mit einem weiteren vollelektrischen Modell der Neuen Klasse verstärkt wird – mit klarem Fokus auf den europäischen Markt. Damit profitiert erstmals auch die Kompaktklasse von den Innovationen der Neuen Klasse.

Intern trägt das Modell den Code NB0 und wird sehr wahrscheinlich als BMW i1 vermarktet. Das Fahrzeug soll als klassischer Fünftürer im Hatchback-Design angeboten werden und damit an die Tradition der ersten beiden 1er-Generationen anknüpfen. Im Gegensatz zu den aktuellen frontgetriebenen Verbrenner-Modellen kehrt BMW beim i1 zum Heckantrieb zurück.

Technisch basiert der i1 auf der Gen6-Architektur der Neuen Klasse mit 800-Volt-Bordnetz. In der Basisversion ist ein Hecktriebler mit rund 240 kW (326 PS) und einem 60-kWh-Akku denkbar, während Allrad-Versionen mit zweitem E-Motor ebenfalls angeboten werden sollen. Die Produktion soll gegen Ende 2028 anlaufen.

BMW iX4 startet noch 2026

Parallel zum i1 wird BMW noch in diesem Jahr den vollelektrischen iX4 präsentieren. Das SUV-Coupé mit dem internen Code NA7 basiert ebenfalls auf der Neuen Klasse und teilt sich die Technik mit dem iX3, einschließlich der 108-kWh-Batterie und der 800-Volt-Plattform.

Produziert wird der iX4 im ungarischen Werk Debrecen, wo bereits der iX3 vom Band läuft. Das Modell bietet im Allrad-Topmodell bis zu 345 kW (469 PS) und ermöglicht an High-Power-Chargern Ladeleistungen von bis zu 400 kW. Der Marktstart ist für Ende 2026 geplant.

BMW betont, dass die Neue Klasse eine wettbewerbsfähige Technologie über das gesamte Portfolio und alle Antriebsstränge hinweg bietet. Einzelne Komponenten sollen künftig auch bei Hybriden und Verbrennern zum Einsatz kommen. Die zonale Elektrik/Elektronik-Architektur wird über alle Fahrzeugsegmente hinweg eingesetzt, um Komplexität zu reduzieren und Skaleneffekte zu nutzen.

Auf dem Weg zum AI Defined Vehicle

Die Neue Klasse bildet die Grundlage für das nächste Entwicklungsschritt: das AI Defined Vehicle. Dabei steht nicht mehr die einzelne Funktion im Mittelpunkt, sondern das intuitive Zusammenspiel des gesamten Fahrzeugs über alle Domänen hinweg – von Fahrerassistenz über Infotainment bis zu Komfortfunktionen.

Die ersten Modelle der Neuen Klasse zeigen bereits Erfolg: Über 100.000 Bestellungen für den iX3 wurden verzeichnet, davon sind mehr als 30.000 Einheiten ausgeliefert. Die Orderbücher sind bis weit ins zweite Quartal 2027 gefüllt, und in wichtigen Märkten hat der iX3 bereits Margenparität zu Verbrennermodellen erreicht. Titelfoto: BMW

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