PwC Studie

DAT-Barometer: E-Autos bleiben Randerscheinung

Ihr aktuelles Diesel-Barometer hat die DAT den Elektroantrieben gewidmet: Den Kunden kommt es auf den Preis und die Reichweite an.

Im Fokus des aktuellen DAT-Barometers stehen die alternativen Antriebe. Insgesamt 244.622 Personenkraftwagen wurden im September neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigte sich somit ein Plus von 22,2 Prozent. Die bisherige Jahresbilanz weist einen Zuwachs von 2,5 Prozent aus.

Fahrzeuge mit elektrifizierten Antrieben liegen bei 7,9 Prozent. Die größten Anteile haben nicht die E-Autos (21,2%), sondern mit 73,0 Prozent die Hybrid-Pkw. Jedoch sind hier auch Fahrzeuge mit einem Mild-Hybridantrieb und Fahrzeuge mit 48-Volt-Bordnetz eingerechnet sind, die durch einen Benzin- oder Dieselmotor angetrieben werden.

Die Reichweite ist das zweitwichtigste Kriterium.

 Die DAT erforschte diesmal auch die Beurteilungen des Autokäufer hinsichtlich von E-Autos. So sind die wichtigsten Anreize für ein reines Elektroauto ein attraktiver Kaufpreis, gefolgt von Reichweite und Ladegeschwindigkeit. Die Verfügbarkeit von öffentlichen Ladestationen rangiert auf Platz 4.

Notwendige Reichweite: 415 Kilometer

Als notwendige Reichweite gaben die Endverbraucher durchschnittlich 415 Kilometer für ein E-Auto an. Bei der Betrachtung der medialen Berichterstattung über E-Autos in den letzten drei Monaten gaben 18 Prozent an, sie sei negativer geworden. 38 Prozent empfanden sie positiver.

 In der eigenen Meinung über E-Autos sagten über die Hälfte der Befragten, die Nutzung sei umweltfreundlich, die Herstellung allerdings nicht. Nur ein Drittel sieht ein E-Auto als perfektes Alltagsauto, 41 Prozent vertritt eine neutrale Haltung bei diesem Thema.

Wenn es um die Anschaffung geht, sehen 45 Prozent ein E-Auto als Zweitwagen, 39 Prozent könnten sich vorstellen, mit einem E-Auto den hauptsächlich genutzten Pkw zu ersetzen.

Das E-Auto wird mehrheitlich als Zweitwagen gesehen. Grafiken: DAT

Insgesamt hat der Automarkt in Deutschland im August etwas an Fahrt verloren: Benzin- und Diesel-Gebrauchtwagen waren weniger gefragt als im Vormonat, Benzin-Neuwagen erfreuten sich dagegen einer konstanten Nachfrage, Diesel-Neuzulassungen waren leicht rückläufig.

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