Ducati erinnert mit der Formula 73 an die 750 Super Sport Desmo. Allerdings muss man schnell sein, will man eine kaufen.
Mit der Formula 73 legt Ducati ein limitiertes Sondermodell auf, das moderne Technik mit klassischer Café-Racer-Ästhetik verbindet. Optisch orientiert sich die Ducati Formula 73 klar an Sportmaschinen der 1970er-Jahre, wobei zahlreiche Details nicht ganz zufällig auf Ducatis legendäre 750 Super Sport Desmo verweisen, von der 1973 bis 1974 nur 411 Exemplare gebaut wurde.

Basis für die damalige Kleinserie war die Rennmaschine 750 Imola Desmo, die 1972 beim 320 Kilometer langen Motorradrennen „Imola 200“ mit Paul Smart im Sattel aufs Siegerpodest fuhr. Die neue Formula 73 verweist mit ihrer Lackierung in Silber und Aquagrün sowohl auf die legendäre Königswellen-„750 SS“ sowie auf das Rennmaschinen-Pendant mit einem senkrechten Goldstreifen auf dem Tank, der die einst unlackierte Sichtfläche zur Kraftstoffkontrolle der 750 Imola Desmo zitiert.
Basis ist die Scrambler-Baureihe
Stummellenker mit Lenkerendspiegeln, eine kurze, konische Frontverkleidung mit Rundscheinwerfer sowie ein kompaktes Heck in Einsitzer-Optik schärfen den klassischen Café-Racer-Charakter der Ducati Formula 73. Zahlreiche gefräste Aluminiumteile runden den Auftritt ab. Zur klassischen Anmutung tragen zudem 17-Zoll-Speichenräder bei, bereift mit Diablo-Rosso-Pneus von Pirelli.

Technisch basiert das Sondermodell auf Ducatis Scrambler-Baureihe. Entsprechend arbeitet hier ein quer eingebauter 90-Grad-V2 mit 803 Kubikzentimeter Hubraum und 54 kW/73 PS bei 8.250 U/min. Die Formula ist mit einer gemeinsam mit Termignoni entwickelten Performance-Auspuffanlage ausgestattet, deren schwarzer Endschalldämpfer einen kernigen Klang verspricht. Zur Serienausstattung zählen Ride-by-Wire, Traktionskontrolle, Kurven-ABS, Quickshifter sowie zwei Fahrmodi. Das Cockpit bietet ein 4,3-Zoll-TFT-Display mit Konnektivitätstechnik, dank der sich auch Weghinweise einer Pfeilnavigation anzeigen lassen.
Ab Frühjahr 2026 soll die Formula 73 in Deutschland erhältlich sein, der Preis liegt knapp unter 16.000 Euro. Weltweit plant Ducati 873 Exemplare. SP-X


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