Im Herbst kehrt der Stadtflitzer Smart zurück, der nun #2 heißt. Das Design ist noch nicht final, doch einige Daten gibt es schon.
Smart bringt den klassischen Zweisitzer zurück. Mit dem neuen Smart #2 präsentiert die Marke erstmals seit Jahren wieder ein Modell im Kleinwagenformat, das klar an den legendären Fortwo erinnert. Noch handelt es sich allerdings um eine Studie – die Serienversion folgt erst im Herbst.
Schon auf den ersten Blick wird deutlich, wohin die Reise geht: Der Smart #2 übernimmt zentrale Designelemente des Fortwo. Die kompakte Silhouette, die markante Front und die charakteristischen Scheinwerfer sorgen für einen hohen Wiedererkennungswert.

Verantwortlich für das Design bleibt weiterhin Mercedes-Benz, auch wenn Smart inzwischen als Joint Venture mit Geely geführt wird. Die Studie kombiniert klassische Proportionen mit modernen Details und verzichtet bewusst auf ein reines Retro-Design.
Premiere erst im Herbst
Vorgestellt wurde der Smart #2 zunächst als Designstudie auf einem Markenevent in Peking. Ein seriennahes Modell ist das Fahrzeug noch nicht. Die offizielle Weltpremiere der Serienversion ist für den Pariser Autosalon im Oktober geplant.
Damit bleibt ein entscheidender Punkt vorerst offen: Wie nah das Serienmodell tatsächlich an der Studie bleiben wird. Technisch gibt Smart bereits erste Einblicke. Der #2 basiert auf der neuen Electric Compact Architecture (ECA), die speziell für kleine Elektrofahrzeuge entwickelt wurde. Dennoch hat man einige Daten genannt:
- Länge: 2,79 Meter
- Reichweite: knapp 300 Kilometer
- Schnellladen: 10 bis 80 Prozent in unter 20 Minuten
- Vehicle-to-Load-Funktion für externe Stromnutzung
Wie schon beim Fortwo setzt Smart auf maximale Raumausnutzung. Die Räder sind weit außen positioniert, was trotz der kurzen Länge einen vergleichsweise großzügigen Innenraum ermöglichen soll. Besonders hervorzuheben ist der Wendekreis von nur 6,95 Metern. Das ist ein Spitzenwert und macht den #2 besonders attraktiv für enge Innenstädte und kleine Parklücken.

Smart verfolgt beim #2 den Ansatz „Funktion wird Mode“. Die Studie zeigt eine klare, reduzierte Formensprache kombiniert mit auffälligen Details wie einer Zweifarblackierung und hochwertigen Materialien im Innenraum. Ziel ist es, den Zweisitzer nicht nur als praktisches Stadtauto zu positionieren, sondern auch als Lifestyle-Produkt mit hohem Wiedererkennungswert.
Preis orientiert sich am Vorgänger
Offizielle Preise nennt Smart noch nicht. Branchenintern wird jedoch erwartet, dass sich der #2 am früheren Fortwo EQ orientiert, der zuletzt ab rund 21.500 Euro erhältlich war. Trotz Produktion in China dürfte sich der Einstiegspreis in einer ähnlichen Größenordnung bewegen, um im urbanen Einstiegssegment konkurrenzfähig zu bleiben.


Add a Comment