VW überführt sein sportliches GTI-Label ins Elektrozeitalter. Als erster Vertreter mit Heckantrieb kommt Anfang 2027 der ID.3 GTI.
Volkswagen fasste bislang seine sportlichsten Elektromodelle unter dem Kürzel GTX zusammen, die fast alle mit Allradantrieb kamen. Optisch lehnen sie sich unter anderem mit roten Zierelementen an die bereits bekannte GTI-Designsprache an. Das GTI-Kürzel selbst trugen die elektrischen Sportmodelle bislang jedoch nicht.

Das ändert sich nun einmal mehr: Nach dem ID.Polo GTI wird ab Anfang 2027 auch der ID.3 als GTI bestellbar sein. Ein 240 kW/326 PS starker Heckantrieb soll den Kompakten in 5,6 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen, maximal sind 200 km/h möglich. Die Batterie mit 79 kWh Nettokapazität soll mehr als 600 Kilometer Reichweite erlauben. Die DC-Ladeleistung ist auf 183 kW beschränkt, entsprechend dauert es von 10 auf 80 Prozent nicht ganz eine halbe Stunde.
VW ID.3 GTI: Entwickelt auf Basis des ID.3 Neo
Volkswagen beschreibt den ID.3 GTI als „auf Basis des ID.3 Neo entwickelt“. Für Karosserie und Plattform trifft das zu: Wie der ID.3 Neo steht auch der GTI auf der weiterentwickelten MEB+-Architektur. Beim Antrieb greifen die Wolfsburger dagegen auf bekannte Technik zurück.

Für den sportlicheren Auftritt sorgen unter anderem 20-Zoll-Leichtmetallräder, DCC-Sportfahrwerk, Progressivlenkung und Matrix-LED-Scheinwerfer. Im Innenraum gibt es Rotakzente, GTI-Signets und spezifische Anzeigen. Neu ist das Fahrprofil „GTI“. Es wird über eine beleuchtete Taste bei sechs Uhr im Lenkrad aktiviert und ergänzt die bekannten Modi „Eco“, „Comfort“, „Sport“ und „Individual“. Dabei werden Antrieb, Progressivlenkung und DCC-Sportfahrwerk entsprechend abgestimmt. Gleichzeitig kann nun die neue Launch Control aktiviert werden.
Preise nennt VW noch nicht. Mit Blick auf den bisherigen ID.3 GTX Performance und die Preise des neuen ID.3 Neo sollte man beim GTI mit rund 50.000 Euro rechnen. SP-X/hjm


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