Mercedes C-Klasse

Mercedes-C-Klasse startet ab 67.711 Euro

Die neue elektrische Mercedes C-Klasse startet in Deutschland ab 67.711 Euro. Das kann sich mit den Verbrenner-Preisen messen.

Mercedes hat die Bestellbücher für die elektrische C-Klasse nur rund zwei Wochen nach der Weltpremiere geöffnet. Der Listenpreis von 67.711 Euro liegt damit im erwarteten Bereich und positioniert die Limousine unter dem elektrischen GLC 400 4MATIC, der ab 71.281 Euro kostet. Die ungewöhnliche Preisangabe erklärt sich durch die Mercedes-typische Nettokalkulation: Für den C 400 4MATIC nennt der Hersteller netto 56.900 Euro. Der Marktstart erfolgt damit mit einem klaren Fokus auf das obere Mittelklasse-Segment.

Die elektrische C-Klasse basiert auf der neuen Plattform MB.EA-M mit 800-Volt-Architektur. Im C 400 4MATIC arbeitet ein 94-kWh-Akku, der eine WLTP-Reichweite von bis zu 762 Kilometern ermöglicht. Zum Laden sind bis zu 330 kW DC vorgesehen, wodurch Mercedes die Limousine klar auf Langstreckentauglichkeit auslegt. Als Antrieb dient ein 360 kW starkes Allradsystem, das dem Modell eine sportliche Positionierung geben soll.

Mercedes C-Klasse
Startet ab 67.711 Euro: die neue Mercedes-Benz C-Klasse.

Zur Einordnung: 67.711 Euro als Basispreis für eine C-Klasse klingen zunächst nach sehr viel Geld. Zieht man aber zum Vergleich aus dem Verbrenner-/Hybrid-Portfolio die C-Klasse mit der Ziffer 400 heran, startet der C400e 4MATIC mit EQ Hybrid Technologie bei 73.428,95 Euro – mit einem 185 kW starken Benziner und 95 kW von einem Elektromotor. Selbst die Allrad-Plug-in-Hybride mit der Kennziffer 300 sind mit 68.906,95 Euro (C300e mit Benziner) und 71.286,95 Euro (C300de mit Diesel) teurer als die Elektro-C-Klasse mit einem stärkeren Allradantrieb. Nur der Benzin-PHEV mit Heckantrieb ist etwas günstiger – somit kann sich der Listenpreis des elektrischen C400 durchaus sehen lassen.

Variante mit Heckantrieb angekündigt

Mercedes hat zudem ein weiteres Heckantriebsmodell für die Baureihe bestätigt, dessen Name noch nicht feststeht. Erwartet wird eine Version mit 94-kWh-Batterie und rund 200 kW Leistung, die auf eine besonders hohe Reichweite ausgelegt ist. Später sollen weitere Batterievarianten folgen, darunter vermutlich auch ein günstigeres Einstiegsmodell. Außerdem gilt ein AMG-Topmodell als wahrscheinlich, offiziell genannt wird es zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht.

Mercedes C-Klasse
Das Interieur der neuen elektrischen Mercedes-Benz C-Klasse erinnert an den EQS. Fotos: Mercedes-Benz

Mercedes beschreibt das neue Modell als „sportlichste C-Klasse aller Zeiten“. Dazu passen Optionen wie Luftfederung und Hinterachslenkung, die im Agility & Comfort Paket für 2.944,10 Euro angeboten werden. Wer den C 400 4MATIC umfangreich konfiguriert, kann den Preis schnell deutlich steigern. Zu den teuren Extras zählen unter anderem Head-up-Display mit Augmented Reality, Burmester-Soundsystem, MB.Drive Assist, 360-Grad-Kamera, Anhängerkupplung und verschiedene AMG-Designpakete.

Wichtig für den Alltag ist die Lade-Kompatibilität: Für das Laden an 400-Volt-DC-Säulen bietet Mercedes optional einen DC-DC-Konverter an. Dieser kostet 654,50 Euro und erweitert die Einsatzmöglichkeiten an älteren Schnellladesäulen. Ab Werk lädt die elektrische C-Klasse an AC-Ladepunkten mit 11 kW. Optional steht außerdem ein 22-kW-Onboard-Charger für ebenfalls 654,50 Euro zur Verfügung.

Add a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *