Der europäische Neuwagenmarkt hat im September deutlich zugelegt. Besonders gefragt waren erneut Elektroautos.
In der Europäischen Union sind im September 971.048 neue Pkw zugelassen worden. Das waren 9,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie der Branchenverband ACEA mitteilt. Besonders kräftig legten reine Elektroautos zu: Mit 290.117 Neuzulassungen stieg ihr Absatz um 73 Prozent. Ihr Anteil am gesamten EU-Neuwagenmarkt erreichte damit knapp 30 Prozent.
Deutschland entwickelte sich beim Gesamtmarkt ähnlich (den ausführlichen Bericht lesen Sie hier). Es wurden im September 256.774 neue Pkw registriert, 9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei Elektroautos lag das Wachstum dagegen deutlich über dem EU-Schnitt: 88.599 BEV bedeuteten ein Plus von 94,7 Prozent. Der Marktanteil reiner Stromer erreichte 34,5 Prozent.
Frankreich: Plus 107,5 Prozent
Noch stärker fiel das Wachstum in Frankreich aus (plus 107,5 Prozent), das mit 65.243 Neuzulassungen der zweitgrößte Markt bleibt. Nummer drei in der EU waren die Niederlande mit 19.149 Einheiten (plus 58,5 Prozent).
Auch in der bisherigen Jahresbilanz liegt der EU-Automarkt im Plus. Von Januar bis September kamen 8,52 Millionen Pkw neu auf die Straße, 5,7 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Darunter waren 1,93 Millionen reine Elektroautos – ein Zuwachs um 48,5 Prozent. Ihr Marktanteil erhöhte sich von 16 auf knapp 23 Prozent. Berücksichtigt man neben der EU auch die EFTA-Staaten Island, Norwegen und die Schweiz sowie Großbritannien, wurden seit Jahresbeginn rund 2,55 Millionen E-Autos neu zugelassen (plus 41,9 Prozent). Ihr Anteil lag bei 24,2 Prozent. Titelfoto: KI-generiert


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